Tag 55.


Der Tag heute war Wiedereinmal extrem umfangreich was eindrücke und Erfahrungen anbelangt. Zum Vormittag standen Aufgaben auf der liste wie Rinder treiben und deren Ohrmarken Notieren, da diese um geweidet werden, Benzintank am Auto ausbauen, oder den Elektrostarter am Quad ausbauen und reparieren. Der Benzintank musste ausgebaut werden, um an den Schwimmer heranzukommen, um diesen zu reparieren, der z. B. die Sprit-anzeige informiert wie viel Kraftstoff sich noch im tank befindet. Außerdem muss die Benzinpumpe erneuert werfen, damit der Motor wieder mit Kraftstoff versorgt wird. Bei dem Anlasser am Quad waren die Kohlen durchgebrannt, also mussten wir neue zu Recht feilen um diese wieder einbauen zu können. Doch die Hauptattraktion am heutigen Tag war das Betäuben des Sabelbullen. Wilderer haben eine Metall schlinge im Busch gestellt, worin sich der Sabel verfangen hatte. Also bestand unsere Aufgabe darin, das Tier aus der schlinge zu befreien. Das Prinzip solch einer Schlinge ist eigentlich sehr simpel, aus mehreren Drähten wird ein "seil" gedreht, woran sich an beiden Seiten eine Schlaufe befindet. Eine Seite wird an einem Baum befestigt, und die andere Seite wird auf einem Wildwechsel platziert. Wildwechsel nennt man die Wege, die von Wildtieren regelmäßig benutzt werden. Wenn das wild kommt, duckt es sich mit dem Haupt, also dem Kopf durch die schlinge, wo sich diese im Anschluss zuzieht. Allerdings ging, der plan der Wilderer in diesem fall Gott sei Dank nicht auf. Somit kam heute Mittag ein Wildtierarzt, um den Sabelbullen mithilfe eines Betäubungsgewehrs zu betäuben. Absalom war seit heute Morgen im Busch um den Bullen zu finden, und konnte uns daher genau sagen, wo in etwa sich das Stück aufhält. Und tatsächlich dauerte es nicht lange bis wir ihn hatten und er von der Schlinge befreit war. Noch schnell das Gegenmittel gespritzt und das Tier war wieder auf wackligem aber freiem fuße.

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