Wie schon bekannt, bin ich auf sozialen Medien sehr aktiv. Mit YouTube Kanälen in drei verschiedenen Sprachen, diesem Blog und herzhaft leckerem Instagram-Account (ja wirklich: zum Anbeissen! 😏), bin ich technisch gesehen eine öffentliche Figur. Vor Kurzem habe ich auch den Schritt gewagt, den Link zu meinem englischen YouTube Kanal in mein Instagram-Profil zu schreiben, was bedeutet, dass alle meine Freunde sehen können, dass ich einen YouTube kanal habe. Ich finde es jedoch extrem unangenehm, dass ebenfalls meine Familie sich die Videos anschauen kann! Definitiv nicht, weil ich Angst davor habe, dass sie mich als "fake" oder "unehrlich" nennen, weil sie denken, dass ich mich auf sozialen Medien verstelle, und nicht ich selbst bin, SONDERN weil ich eben auf dem Internet viel, viel persönlicher und mehr mich selbst sein kann! Ich finde es unangenehm zu wissen, dass sie in meinen YouTube Videos eine tiefere Relation mit mir aufbauen können, als ich in Realität jemals mit ihnen eingehen würde! Ich spreche von extrem persönlichen Sachen, weil die Kamera für mich eine neutrale und treue Person darstellt, und nicht ein z.B. hintergehendes und nicht vertrauenswürdiges Familienmitglied!
Ich verabscheue ebenfalls den Gedanken, dass sie sich über mich und meinen Problemen lustig machen können. Auch wenn gerade das Gegenteil der Fall ist, also dass sie meine Arbeit LIEBEN (was hin und wieder vorkommt!), ist es genau gleich schrecklich!
Der Grund weshalb es mich so stört, ist, dass sich mein Verhältnis mit den "Konsumenten/Kunden" (Abonnenten/Followers) meiner Arbeit auf einer viel tieferen Ebene, als bloss "professionell", befindet. Ich behandle sie wie meine besten Freunde, und ziehe sie deshalb ins Vertrauen!
Ich weiss, dass es sich albern anhört, dass man gewissen Menschen das Anschauen seiner öffentlichen Arbeit verbieten will. Gleichzeitig fühlt es sich nicht an, als würde ich meinen Familienmitgliedern Verbote verteilen; Ich sehe es als ein Beweis dafür, dass sie meine Wünsche, wenn es zu meiner Arbeit kommt, respektieren (oder eben nicht)!
Heute Abend lag ich in meinem Bett hier in Schweden, als ich meine eigene Stimme aus dem Wohnzimmer hörte. Sich selbst anzuhören ist schon so sehr unangenehm, doch da ruft meine Oma schon nach meiner Schwester: "Schau dir das hier an! Und mach' die Tür zu Arianes Zimmer zu, sodass sie nichts hört!" Entschuldigung, aber wie Bitte?! ERSTENS: Alle wissen ganz genau, dass ich es verabscheue, wenn sie sich meine Videos ansehen, also wenn man es trotzdem schon tun sollte; dann Bitteschön nicht in Familien-Formation im Wohnzimmer (!) und ZWEITENS nicht aktiv hinter meinem Rücken! Es ist schliesslich nicht einmal so, als ob sie es alleine in meiner Abwesenheit taten, sondern absichtlich ohne meines Wissens und/oder Erlaubnis! Und ja, auch wenn ich nicht das "Recht" habe etwas öffentliches, für gewisse Familienmitgliedern, denen ich nicht vertraue, zu verbieten, könnte man immerhin mein Wunsch, aus Respekt, entgegennehmen. Ist das zu viel verlangt?
Es ist nicht so, als ob meine Videos den Interessen, meiner Familienmitglieder, entsprechen: Sie schauen die Videos aus dem puren Grund an, weil ich sie hochgeladen habe! "Aber sie wollen doch bloss ihre Unterstützung und ihr Interesse an dir zeigen", Nein - denn wenn sie dies Täten, würden sie es ERSTENS nicht hinter meinem Rücken tun und ZWEITENS nicht, obwohl ich sie explizit darum gebeten habe, es doch bitte zu lassen, trotzdem tun! Und um ehrlich zu sein: Wenn meine Oma mich wirklich unterstützen wollte, hätte sie mich jetzt nicht wieder zurück in die Schweiz geschickt, weil meine Pläne für mein Leben nicht mit ihren Lebensplänen für mich übereinstimmen... es ist wirklich entweder gegen meinen Willen und weiterhin hier wohnen, oder was ich will, doch zurück in die Schweiz 😔Aber genau: In dieser Familie nennen wir das schliesslich Unterstützung und Respekt.

In diesem Video (auf Englisch) erfährst du mehr dazu, doch zuerst; DANKE fürs Lesen ❤️🌿

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Nordkorea ist ehrlich gesagt nicht so komisch, wie die meisten es sich wahrscheinlich vorstellen: Schöne Natur und gutes Essen... so hört es sich jedenfalls noch politisch korrekt an, denn wenn ich jetzt Amerika da reinmische, wird es sehr viel komplizierter 😅
Das hier habe ich jedenfalls in Nordkorea gegessen: Viel Spass beim Schauen 🤗🦆

Alles in Allem: viel Reis, Tofu und Kimchi. Jedoch auch Kartoffel, scharfe Gewürze (scharfe, geraffelte Karotten (erstes Bild, am Soban Table) & Chilisauce mit Tofu auf dem "hot plate" (drittes Bild) und Bohnenpaste (scharf und süss!), wie es süss in den Reis-Teigtaschen auf dem Bild hier unten zu sehen sind.

Natürlich essen sie auch Fleisch und Austern und ja, Hundefleisch-Suppe wird zu gewissen Zeiten auch gegessen, jedoch weiss ich nicht, ob es auch den Touristen serviert wird 😅 Mein Onkel, der dort für die UN arbeitet, hat es jedoch schon probiert... naja, ich arbeite nich an ihm 😜

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Zutaten:

- 175g geröstete Haselnüsse
- 3 EL Kakaopulver
- 1/2 Vanilleschote
- 1 dl pflanzenbasierte Milch
- 1 dl Ahornsirup
- 9 Datteln

1. Mixe die Haselnüsse zu einem Mehl und einer ähnlichen, "klebrigen" Konsistenz, wie in dem Video.

2. Gib alle restlichen Zutaten, ausser die Datteln, dazu und vermenge alles nochmals.

3. Nun kannst du die Datteln dazugeben, in eine Schüssel oder ein Glas geben und in den Kühlschrank stellen. Ich esse die Creme mit Brot, Pfannkuchen, Waffeln oder Löffel... 😅😜

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Würzig/Hauptspeise

Diese vegane, spontane Mahlzeit war ein voller Erfolg! Deshalb teile ich hier das "Rezept", falls man es so nennen kann 😅
Es erinnert mich an das erste, was ich in einem echten chinesischen Restaurant (in China! 😜) bestellte. Damals war jedoch ebenfalls eine Menge Öl inbegriffen... hier kommt meine gesündere Variante dieser wundervollen Mahlzeit!

Zutaten:

- Kartoffeln
- Reisnudeln
- Tofu (für eventuelle Marinade: Sojasauce und Gewürze wie Chili, Curry & Kreuzkümmel)
- Gemüse nach Wahl
- Eventuell eine frische Chilischote

1. Rühre die eventuelle Marinade für den Tofu zusammen und schneide den Tofu in 1-2 cm dicke Scheiben, Dreiecken (quer durch die Scheibe schneiden) oder Würfel. Lass die Stücke so lange marinieren wie du Zeit hast (lass uns ehrlich sein 😉). Du kannst die Marinade auch direkt, mit allem anderen, in die Pfanne giessen..

2. Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden. Je dünner desto kürzer dauert die Bratzeit in der Pfanne. Hierfür funktioniert eine Mandoline bestens. Brate die Kartoffelscheiben in der Pfanne. Giess hin und wieder etwas Wasser hinzu, sodass sie auch wirklich kochen.

3. Entferne die Kartoffelstücke von der Pfanne und beginne nun mit dem Braten von dem Tofu und dem Gemüse. Falls du eine Marinade hast kannst du den Rest auch mit hineinschütten. Wenn das Gemüse beinahe durch ist, kannst du die Reisnudeln einfach drauflegen. Sie werden dann durch dein Dampf automatisch "gekocht". Um den Prozess etwas zu beschleunigen, kannst du die Reisnudeln auch unter die restlichen Zutaten heben.

Fertig! 😊

So sah übrigens das Original in China aus. Damals bestellte ich den Tofu und die Kartoffeln mit Reis, Reisnudeln ist jedoch praktisch das gleiche... (nicht wirklich, kürzt die Kochzeit jedoch ein Wenig).

Ausserdem: Wir sagten der Kellnerin, dass wir anstatt Tee Wasser trinken wollten, und nach zwanzig Minuten kam sie mit heissem Wasser zurück... ich glaube da fand ein kleines Missverständnis statt 😅 Das Essen war jedoch echt der Hammer und wirklich preiswert!

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Mein Leben & Reisen

Mein Onkel arbeitet für die UN und hat die Möglichkeit, hin und wieder Familie einzuladen. Dieses Jahr arbeitete er in DPRK (Democratic People's Republic of Korea). Also setzten meine Grossmutter und ich uns am 4. Juni ins Flugzeug von Stockholm (Schweden) nach Zürich (Schweiz), wo wir einen Tag später weiter nach Beijing (China) flogen, um dann mit einem kleineren Flugzeug nach Pyongyang (Nordkorea) weiterzufliegen.
In diesem Blogeintrag beschreibe ich unsere Ausflüge und Gedanken in DPRK, die uns damals noch bevorstanden. Viel Spass dabei! 🤗

Die Reise begann mit einem Flug von Stockholm nach Zürich. Nach einem gemütlichen Frühstück zu Hause ging's dann wieder zum Flughafen: ab nach China! Nach sechs Stunden auf dem riesigen Flughafen in Beijing war es Zeit für den letzten Flug auf dem Weg zu unserer Schlussdestination, Pyongyang (die Hauptstadt Nordkoreas). Dieser Flug fand in einem kleineren Flugzeug statt, wo die Bildschirme klassische Konzerte zeigten, und aus den Lautsprechern die passende Musik ertönte. Schon auf dem Flug mussten wir einige Zettel ausfüllen: Woher kommen wir, weshalb kommen wir jetzt hier her, wo werden wir wohnen etc. Interessanterweise musste man ebenfalls angeben, ob man welche "Spezialgegenstände" dabei hat. Mein Buch und das iPad gehörten anscheinend auf diese Kategorie...

Nach der Pass- und Sicherheitskontrolle wurden wir von meinem Onkel und seinem Chauffeur mit dem Auto abgeholt. Es wunderte mich sehr, weshalb wir manchmal abrupt viel langsamer fuhren, als zuvor. Mein Onkel erklärte mir, dass man vor Abbildungen eines oder mehreren Nachkommen der Kim- Dynastie nicht schneller als 30km/h fahren darf.

Wir wohnten knappe zwei, jedoch intensiv vollgepackte Wochen mit meinem Onkel in seinem Diplomatenquartier. Jeden Tag beschäftigten wir uns mit selbstständigen Spaziergängen in der nahen Umgebung oder City-tours, die aus zahlreichen Ausflügen bestehen. Als "normaler" Tourist kommt man ohne Guide nicht weit von der kleinen Hotelinsel, doch da wir als Familienmitglieder im Namen meines Onkels, einem Mitarbeiter der UNO, eingeladen wurden, hatten wir die gleichen, gelockerten Richtlinien wie er. Manchmal "mussten" wir ebenfalls an diplomatische Zusammenhänge, Treffen und Feiern. Viele schienen sich für meine Grossmutter und mich zu interessieren. Ich nehme an, dass es dort drüben nicht so oft Besuch gibt...

Als wir auf den Strassen umherliefen hatte man, wie erwartet, schon einige Augen auf sich. Ich muss mich schon fragen, wie oft die Nordkoreaner wirklich Ausländer zu Gesicht bekommen? Vor allem Kinder zeigten ihr Erstaunen: Sie flüsterten einander zu, nickten oder zeigten diskret in unsere Richtung oder beobachteten was wir so trieben. Manche gingen uns sogar einige Schritte nach, doch wenn man ihnen zulächelte, winkte oder sie begrüsste, bekam man meistens ein geniertes schmunzeln zur Antwort. Andere Kinder, darunter vor allem Mädchen, gaben manchmal ein sympathisches Winken oder Lächeln von sich. Die Erwachsenen vermochten sich entweder nicht über unsere Präsenz zu kümmern, schienen darüber sehr erfreut, da sie darunter möglicherweise zu verstehen bekamen, dass ihr Land hiermit einen besseren Kontakt zur Umwelt demonstriert, oder sie guckten uns dreist und verfremdet an. Der Vorschlag mit dem verbesserten Kontakt zur Umwelt ist bloss meine These. Uns wurde nie wirklich klar, wie wir Ausländer in Koreanischen Geschichtsbüchern beschrieben werden... Eine Kollegin, die ich dort kennenlernte und früher vor Ort in eine internationale Schule ging, erzählte mir, wie die Lehrer Amerikafeindlich seien, und dass man, wie sie mir zu verstehen gab, vor ca. 30 Jahren die Amerikaner in Schulbüchern Südkoreas wortwörtlich als Teufel dargestellt hat.

Dank meinem Onkel wurden meiner Grossmutter und mir also auch zusätzliche Aktivitäten, wie das Transplantieren von Reis und das freie Spazieren in der Umgebung, erlaubt. Die Autofahrt zu den Reisplantagen war sehr schön und als wir ankamen, wurden wir aufgefordert, unsere Schuhe auszuziehen. Nachdem wir von dem Plantagen-"Chef" (möglicherweise sogar dem Herren der geltenden Provinz) willkommen geheissen wurden, wurde uns gesagt, dass wir uns zu je einem Feldarbeiter, die schon fleissig am Arbeiten waren, stellen sollten, worauf sie uns dann erklären würden, wie das Transplantieren vor sich ging... Auf dem ersten Blick ist diese Anweisung sehr simpel, bis einem wieder einfällt, dass man nicht die gleiche Sprache spricht...

Ich stellte mich jedoch neben eine Frau, die mir besonders sympathisch vorkam. Kurz darauf hatte sie mir schon ein Bündel Reiskeime und einen Rahmen in die Hand gedrückt. Nun gab sie mir zu verstehen, wie man die Reispflanze mit einer "Pfeilspitz"- geformten Hand, mit "gespitzten" Fingern, in den Matsch pflanzen sollte. Der Rahmen diente uns in dem Sinne, dass wir uns nicht um die richtigen Abstände zwischen den Pflänzchen kümmern mussten.

Die meisten Besucher hatten nach einer Reihe des Pflanzens schon genug, doch als ich damit fertig wurde, nahm mich meine "Lehrerin" sofort mit, um noch eine Reihe zu machen. Ich nehme das als Zeichen, dass sie mit meiner Arbeit zufrieden war. Möglicherweise wollte sie bloss auch, dass ich etwas arbeiten sollte... es hätte beides sein können.

Nach der zweiten Reihe beschloss ich mich jedoch dafür, dass ich nun auch fertig war, und da ich nicht wusste, wie ich meiner "Lehrerin" das signalieren sollte, ging ich einfach davon... Ich weiss, dass das sehr unartig ist, doch die Sprachenbarriere wird schliesslich auch nicht dadurch erleichtert, dass ich mich in sozialen Zusammenhängen momentan noch ezwas komisch benehme... Als sie jefoch bemerkte, dass ich nicht mehr da war, rief sie mir ein glattes auf Wiedersehen hinterher. Oder zumindest nehme ich das an, da ihre Stimme sehr freundlich klang und da ich, als ich mich nach ihr umdrehte, ein herzliches Lächeln antraf. Ich winkte ihr zu (da ich keine Ahnung hatte, mit welchen Worten ich Ciao sagen sollte) und ging weiter.

An einem der 12 Tage unseres Besuchs durften wir uns das Children's Palace anschauen gehen: Es ist ein riesiges Haus mit vielen Musikzimmern, Zeichnungskursen, Computerraümen, einer Badehalle (!) mit einem Springturm und insgesamt zwei Pools, eine grosse und eine kleine Szene für Auftritte und Konzerte,Tanzstudios und ein Ausstellungszimmer mit den Bildern und der Kunst, die die Kinder geschaffen haben. Es ist also ein Freizeithaus, wo Kinder bis 14 Jahre alt gratis in allen Möglichen Bereichen unterrichtet werden können.

Hier folgt ein Bild von dem lokalen Gemüsemarkt in Pyonyang, wo man eigentlich nicht fotografieren darf, wie ich später zu spüren kriegte...

Bildet von der Stadt (Pyongyang):

Das zweitletzte Bild ist der Juche- Turm, und das letztere ist die Aussicht von hoch oben auf dem Turm (das erste Bild von diesem Blogeintrag bin ebenfalls ich auf dem Juche tower). Juche ist deren Philosophie, wonach die Nordkoreaner leben: Sie wollen für sich selbst sorgen und von Aussen unabhängig sein. Dieses sollte angeblich zu "echtem" Sozialismus führen, was ich nicht richtig verstehe (falls jemand weiss, Erklärung erwünscht :)). Ausserdem bedeutet es, dass sie, anstatt einen Gott anzubeten, ihr eigenes Schicksal in der Hand haben. Diese Lebenseinstellung finde ich ehrlich gesagt gesund...

An einem Abend gingen wir zum Zirkus. Die einzigen Tiere die da vorkamen waren eine Ziege und ein Affe. Eigentlich sagten unsere Guides, dass meistens har keine dabei sind, jedoch war das dieses Mal nicht der Fall. Den Rest der Vorstellung war jedoch klasse! Wie in einem völlig "normalen" Zirkus in der Schweiz. Sehr talentierte Akrobaten, Tänzer und Komiker.

An einem der Nachmittage durften wir ebenfalls die U-Bahn anschauen gehen...

Das mittlere Bild ist eine Statue von Kim Il- sung, dem ersten Führer in der Kim- Dynastie. Man darf jedoch nicht zu nahe an sie rangehen. Ich kann mich noch wage daran erinnern, dass wir ca. 4 Meter Abstand halten mussten.

Da wir schon von Kim Il- sung sprechen, waren wir an einem Tag auch an seinem Geburtsort:

Aus diesem Brunnen durfte man auch Wasser kosten: schmeckte gut! Wie Wasser aus einem Brunnen, eben...

Diese Statue befindet sich auf dem Weg zur Grenze zwischen Nord- und Südkorea, und sie symbolisiert, dass Korea Eins ist, worauf Nordkoreaner für die Zukunft hoffen!

Dieses Erlebnis ist unbezahlbar, und ich wümschte, dass jeder die Möglichkeit auf so eine Reise hätte! Glaub nicht nur an die Propaganda, womit die Medien uns füttern, somdern sei kritisch! Nordkorea ist nicht nur komisch und schlecht...

Willst du etwas genauer wissen oder hast du noch Fragen? ich beantworte gerne auch ausführlicher! :)

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Mein Leben & Reisen

Da ich in Schweden zur Schule gehe, fangen meine Sommerferien schon ca. 5 Wochen vor den Schweizern an. Ich habe mir bei der Rektorin jedoch sechs Bonustage geholt -ich sage geholt, doch so einfach war es natürlich nicht 😉- und jetzt sitze ich auf dem 9- stündigen Flug von Zürich nach Beijing, China. Von Stockholm nach Zürich flog ich gestern Abend schon. Ich wollte diesen Teil der Reise, mit einem Blogeintrag dokumentieren und hier geht es vor allem darum, was ich als Veganerin denn so esse... 😏😁

Frühstück ass ich wie gewöhnlich zu Hause. Eine perfekte Mango, Himbeeren, Blaubeeren, Erdbeeren und zwei Frischback-Brötchen.
Kaum waren wir auf dem Swiss- Flug nach Peking angekommen, bekamen wir ein Päckchen Oliven-Crackers mit Salz. Die waren wirklich der Hammer! Ungefähr eine Stunde später fiel mir diese Auswahl an Essen auf den Schoss:

Die Stewardess fragte, ob man die Portion mit Hühnchen oder Gemüse wolle und da ich dank meinen Vorgehern schon wusste, dass man allerlei Zubehör dazubekam (Käse, Butter, Kaffeerahm, Mostbröckli (Fleischscheiben) und ein kleines Rhabarber-Küchlein (was bestimmt nicht vegan war!), antwortete ich ihr: "Vegan".

...naja... ich bekam trotzdem die ganze Ladung...

ABER, die beste aller Überraschungen:

HILTL!

Kennst du das Restaurant? Ich weiss nicht, ob es den Betrieb auch ausserhalb von Zürich gibt (wahrscheinlich schon, denn deren Essen ist SO gut!) und ich hätte doch niemals erwartet, dass mir auf einem Flugzeug so qualitativ hochwertiges und schmackhaft vorzügliches Essen serviert werden würde! Wow! Swiss hat mich hier extrem positiv überrascht!
Doch ACHTUNG: Dieses rote Ungeheuer auf dem Reis war ein echtes Feuer in meinem Gaumen 😅☄️Immer wieder erfrischend...

Nach dieser Mahlzeit herrschte in meinem Magen für einige Zeit Windstille 😛. Nach zwei Filmen und einigen Schlaf-Versuchen griff ich jedoch nach meiner Packung getrockneter Mango, die ich selbst (den ganzen Weg von Schweden) importiert hatte 👏🏻. Getrocknete Mango ist meiner Meinung nach eines der besten Snacks auf Reisen: Süss und schön al-dente, sodass man auch etwas zu tun hat 😅😉😁.
Als mein Magen danach immer noch keine Ruhe gab, warf ich noch eine Banane hinterher (ebenfalls von zu Hause mitgenommen).
Zum "Abendessen" ass ich bloss eine Banane und ein Apfel... ich war sooo müde 😅

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Süss/Nachtisch

Zutaten (ca. 6-10 Stück)

- 250g Mehl
- 4 dl Hafer-/Nuss-/Kokosmilch
- 1 dl veganer Rahm (aus Soja oder ähnlichem)
- 2 TL Backpulver
- 2 TL Vanillezucker
- 2 EL Zucker

1. Zuerst alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen und dann die Milch und den Rahm dazugeben.

2. Ich verwende für das Braten eine "non-stick Pfanne", doch wegen dem Rahm sollte es in einer üblichen Pfanne trotzdem nicht kleben. Sonst kannst du bloss etwas Margarine verwenden.

3. Mit Beeren, veganem Rahm, Ahornsirup und/oder Schokoladencreme servieren.

(Für eine einfache und schnelle Schokoladencreme habe ich ca. 5 Medjool-Datteln, 1 1/2 EL Kakaopulver und 1/2-1 dl vom übergebliebenen Rahm in meinem Nutri Bullet gemixt. Echt klasse!)

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Würzig/Hauptspeise

Wirf es nicht weg! Auch wenn es schon seit einigen Tagen offen im Kühlschrank gestanden ist! Hier zeige och dir einige Rezepte, wo du alte Zutaten zu etwas Neuem kombinieren kannst! Jedes Jahr wird so viel Essen weggeworfen, doch du bist nicht einer dieser Personen, die dazu beiträgt 😁😏😉

Hier werde ich von Zeit zu Zeit mehr Rezepte beifügen, falls ich etwas neues, gutes aus Resten koche 😊

Übergebliebene Zutaten:
- Irgendeine Art Bohnen/ Linsen
- Kokosmilch oder eine fertige/gekaufte (Curry)-Sauce
- Gemüse (z.B. Paprika, Tomaten, Aubergine, Zucchini, Karotten, Kartoffeln, Erbsen, Gurke (für Salat)...)
- Brot/Pitabrote/Reis...: Beilage
- Tofu, "alte" Burger-patties etc.

Extras: Petersilie, Basilikum, Gewürze...

1. Ungekochtes Gemüse mit Wasser und eventuelles Gewürz (in pulverform wie z.B. Curry oder Kurkuma) in einer Pfanne köcheln lassen, bis es fast die Konsistenz hat, die du als schlussendliches Resultat haben willst.

2. Fertige Sauce oder Kokosmilch dazugeben und eventuell mehr Gewürze und Tofu (oder so) dazugeben, um es bloss wieder aufzuwärmen.

3. Beilage (Brötchen, Reis...) aufwärmen oder toasten: SERVIEREN 😛 Ein frischer Salat schmeckt damit immer gut!

Übergebliebene Zutaten:
- Tomaten-/fertige Currysauce oder etwas ähnliches (nicht zu flüssig)
- Bohnen oder Linsen
- Blätterteig (eventuell neu dazukaufen... doch das ist es wert! 😊)
- Gemüse (Tomate, Kartoffeln, Süsskartoffeln, Spinat...)

1. Ehrlich gesagt: alles in Blätterteig einwickeln 😅😏. Du kannst kleine Täschchen oder Gipfel machen.
2. Backen (duh 😜).
3. Eventuell mit Salat servieren.

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Gedanken

Ja, ich atme, mein Herz schlägt und ich werde jedes Jahr ein Jahr älter. Und jetzt? Ich muss mich schon fragen, was ich bis jetzt gemacht habe, dass mein Leben die Mühe wert gemacht hat... Ich meine, habe ich bis jetzt wirklich gelebt? Was ist leben überhaupt? Gerade in diesem Moment liegt ein Stein auf dem Boden des Zürichsees, doch bloss weil er dort ist, für andere sichtbar und von der umgebenden Strömung hin und wieder bewegt wird; lebt er? Menschen die morgens aufstehen, arbeiten, ein gefälschtes Lächeln von sich geben und abends einige Stunden vor dem Fernseher verbringen, bevor sich der ganze Prozess wiederholt; leben sie?
Manchmal fühle ich mich komisch. Ich werde irgendwie schwer und mein Herz fangt an sehr heftig und schwer zu schlagen. Es versetzt mich in eine Art unbewusstes Dasein. In diesen Augenblicken frage ich mich ob ich wirklich lebe, oder bloss wie ein Stein in dieser Welt herumwandere?
Ich weiss, dass ich weiss, was ich will. Jedoch habe ich keine Ahnung, wie ich dafür Platz machen kann. Ich glaube, dass es so ist, weil ich keinen Fall kenne, wo es vor mir jemals jemand getan hat. Das heisst, ich bin der Prototyp, der meine Idee durchführen wird, falls ich es jemals tue. Ich schwöre, es wäre nur halb so furchteinflössend, wenn ich eine Garantie sehen würde indem, dass es jemandem schon einmal geglückt ist. Das Scheitern macht mir Angst, was soll ich sagen. Ich will leben, woran ich Glaube habe. Ich habe jedoch auch grossen Respekt davor, was für eine Verantwortung ich trage, wenn etwas, dass bisher nicht viele/niemand gemacht haben/hat, gelingt. Es wäre überwältigend, und ich weiss nicht, ob ich mir das zutraue, da ich oft das Gefühl habe, für gewisse Sachen nicht gewachsen zu sein. Hast du jemals etwas gemacht, was sich für dich sehr riskant angefühlt hat?

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Heute Morgen habe ich mein erstes flatlay- Bild geschossen. Ich muss sagen, dass ich damit ziemlich zufrieden bin 😁 Was hältst du davon? Folgst du irgendwelche spezifischen Instagram- Kontos mit solchen Bildern? Hiermit habe ich also meinen Dienstag- Morgen eingeweiht 😜Frohen Dienstag Nachmittag wünsche ich dir 🤗

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