Nachdem wir erfolglos einen Job in Queensland gesucht haben, hatten wir großes Glück einen gut bezahlten und einfachen Job auf einer Kartoffelfarm, in der Nähe von Melbourne zu bekommen. Deshalb sind wir wieder von Brisbane bis ganz nach Melbourne zurückgefahren. Es hat sich gelohnt, denn der Job war relativ einfach, der Farmer sehr nett und die Unterkunft fast umsonst.





Nachdem wir einige Wochen auf der Kartoffelfarm arbeiten konnten, sind wir wieder mit unserem Van auf einem Roadtrip. Wir waren im Wilsons Promontory Nationalpark, und von da aus ging es dann los bis Sydney, um Charly abzuholen(Rics Schwester),denn sie besucht uns für 5 Wochen. Zusammen wollen wir dann die Ostküste bereisen bis Cairns.
Unser erstes gemeinsames Ziel war der Blue Mountains Nationalpark, ein atemberaubender Nationalpark in der Nähe von Sydney.

Wilsons Promontory Nationalpark in der Nähe von Melbourne.

Blue Mountains Nationalpark in der Nähe von Sydney.

Und das Lagerfeuer am Abend darf nicht fehlen.

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Wir beide haben einige Zeit nach Farmwork gesucht und schließlich sind wir in einem kleinen Ort in Victoria namens Myrrhee fündig geworden. Wir konnten 14 Tage bis zum Ende der Saison auf einer Hopfenfarm arbeiten. Dieses Job Angebot haben wir auf Facebook gefunden in der : "Backpacker Jobs Australia" Gruppe.
Dies ist auch schon unser erster Tipp, denn in dieser Gruppe gibt es immer wieder zahlreiche Jobangebote. Hierbei ist wichtig: Regelmäßig in die Gruppe zu schauen, um einer der ersten zu sein, da das Interesse groß ist!

Tipp 2 : Es gibt eine Internetseite namens www.picktheworld.org , auf dieser Seite findet ihr alle Farmen in Australien mit Telefonnummern und einigen Bewertungen. Wichtig ist, dass ihr bei den Farmen schaut, ob noch picking Zeit ist, sonst ruft ihr umsonst an.
Auf dieser Seite könnt ihr auch sehen, ob die Farmer per Korb oder per Stunde bezahlen. Wir haben für einen Tag Birnen gepflückt, bezahlt per Korb. Wir haben damit leider keine gute Erfahrung gemacht, da viele Früchte schon schlecht waren und es ewig gedauert hat einen der Riesen Körbe zu füllen. Allerdings soll man mit der Zeit schneller und besser werden, deshalb müsst ihr einfach für euch selber entscheiden, ob das vielleicht etwas für euch wäre.

Es gibt noch zahlreiche Agenturen die euch einen Job versprechen, diese Kosten allerdings Geld und man weiß nie wie lange die Wartelisten sind. Deshalb kam dies für uns nicht in Frage, da man früher oder später aufjedenfall auch selber etwas findet.

Tipp 3 : Habt Geduld und seid auch bereit auch in einem anderen Staat zu arbeiten, denn somit erhöht ihr auch die Chancen an einen guten Job zu kommen. Ein Auto wäre von großem Vorteil, weil einige Farmen ein Auto voraussetzen, da viele nur mit Auto zu erreichen sind. Zudem könnt ihr auch mit Hilfe von picktheworld.org Farmen abklappern, da einige Farmer einen auch spontan einstellen wenn sie sehen ihr seid direkt Vorort.


Unsere Zeit auf der Hopfenfarm war anstrengend, aber lustig, da wir ein unterhaltsames Team waren und uns alle sehr gut verstanden haben. Wir haben jeden Tag 10 Stunden gearbeitet für 18$ Dollar die Stunde. Durch die langen Arbeitszeiten konnte man nicht viel Geld ausgeben, und somit wurde die Reisekasse schnell gefüllt.


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Vom 9.-15. März haben Lille, Ric und ich die Great Ocean Road mit unserem Van Uwe gemacht.
Die Great Ocean Road ist eine 243 Km lange Straße die entlang der Südküste Australiens verläuft.
Wir haben uns einige Tage Zeit gelassen um sowohl die Touri Attraktionen, wie die 12 Apostels zu genießen, als auch die kleineren Orte und Strände. Wir hatten eine wunderbare Zeit und haben die Nacht auf verschiedenen Campingplätzen verbracht und eine Nacht im Wald mit anderen Reisenden.
Viele planen nur 1-2 Tage für die GOR ein, jedoch sind wir wirklich davon überzeugt, dass man sich mehr Tage Zeit nehmen sollte, wenn man alles sehen möchte und an einigen schönen Stränden auch mal einen ganzen Tag verbringen möchte.
Die erste Nacht verbrachten wir auf einem Campingplatz in Anglesea im Beachfront Caravan Park, dieser war wirklich toll, da man viel Platz hatte und nur ein paar Schritte vom Strand entfernt war.
Abends huschten wir bei Sonnenuntergang noch einmal ins kalte Meer.
Die nächsten Tage erkundeten wir dann die nächsten Orte und Strände. Der Ort Lorne hat uns am besten gefallen, dort hielten wir auf dem Rückweg gleich noch einmal für eine Kugel Eis an. Auf dem Parkplatz am Strand in Lorne kann man kostenlos parken und kann dort wunderschön frühstücken mit Meerblick und Kakadus.






Diese Fotos entstanden in Aiireys Inlet.

Im Hintergrund die 12 Apostels, wobei es garnicht mehr 12 sind, genau genommen.

Dort waren wir beim Loch Ard Gorg. (Es lohnt sich aufjedenfall in die hintere Höhle zu klettern)

London Arch.

The Grotto

Auf dem Rückweg vor dem Ort Lorne im Wald.

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Ein Auto kaufen in Australien

Wir haben uns sehr lange mit diesem Thema auseinandergesetzt und nun wollten wir unser Wissen mal mit euch teilen.
In diesem Artikel erfahrt ihr, was ihr alles beachten solltet und wie ihr Kostenfallen vermeidet.

Zu allererst müsst ihr euch entscheiden was für ein Auto ihr kaufen möchtet.
Für die Westküste ist es sinnvoll sich einen 4WD (All Rad Antrieb) anzuschaffen, da viele Strecken nur mit einem 4WD machbar sind, wenn ihr jedoch auf einige Nationalparks verzichten könnt, kann man die Westküste natürlich auch mit einem Van oder einem normalen Auto bereisen.
Viele sagen jedoch, dass man das Wahre Australien erst mit einem 4WD entdeckt.

Schaut einfach mal auf diesem tollen Blog vorbei, hier erfahrt ihr noch mehr über Western Australia und allgmein machen die beiden tolle Blogartikel!
http://www.freiseindesign.com/travel/roadtrips/


Der Nachteil an einem 4WD ist natürlich, dass es nicht so geräumig und gemütlich ist wie in einem Van.
Mit einem Van oder einem ausgebauten Auto, in dem man hinten schlafen kann, ist es super die Ostküste zu bereisen.
Wenn ihr euch nun für eins entschieden habt, könnt ihr auf Gumtree, Facebook Backpacker Gruppen oder bei Autohändlern nach Autos schauen.
Der Vorteil bei den Autos, die auf Gumtree und in den Facebook Gruppen angeboten werden ist, dass einige schon komplett ausgestattet sind, mit jeglichem Zubehör.

Jedoch solltet ihr nun einiges beachten:

Registration:
Zum einen müsst ihr euch informieren, wo das Auto registriert ist und wie lange noch.
Am einfachsten ist es ein Auto zu kaufen, welches noch eine längere Rego hat aber achtet dennoch darauf wo das Auto registriert ist. Western Australia und South Australia ist am bequemsten, da man das Auto per Post umschreiben kann und die Rego online verlängern kann und diese am günstigsten sind.





Roadworthy:
Als nächstes müsst ihr euch informieren, ob das Auto ein aktuelles Roadworthy Certificate hat (ähnlich wie der deutsche TÜV) .
Passt jedoch auf, denn die Roadworthy sichert euch nicht komplett ab, dass das Auto in Ordnung ist, denn es kann immernoch sein, dass Reperaturen nötig sind.
In Western Australia und South Australia benötigt man keine Roadworthy.
In NSW, VIC, QLD wird ein Roadworthy Certificate bei einem Halterwechsel benötigt. (In NSW sogar auch bei der Verlängerung der Rego)

Versicherung:
Jede Rego enthält schon eine CTP (Comprehensive Third Party) sie ist wie eine Haftpflichtversicherung für Personenschäden.
Jedoch ist es wichtig, dass ihr noch eine Third Party Property Insurance abschließt, dies ist eine Haftpflichtversicherung für Sachschäden der gegnerischen Partei.
Oder eine Full Comprehensive Insurance, also eine Vollkasko Versicherung die beide Kosten übernimmt(diese ist jedoch teurer, aber sinnvoll bei einem teuren Auto!!)
Zum Beispiel bei der Allianz/Westpac/Commonwelth/Aami
Wir haben für unseren Van eine Third Party Property Insurance bei Aami für 16 Dollar/Monat , sowie bei der RAVC eine 'total care' für den Van (ähnlich wie ADAC zum abschleppen oder sonstigen Dingen).
Haben wir sogar schon benötigt, weil unsere Autobatterie kaputt war. Innerhalb von 15 Minuten waren die vor Ort und haben eine neue Batterie eingesetzt.
Fahrt niemals ohne Versicherung, denn sonst wird es teuer! Jeder kann einen Unfall bauen!

Nun einige Tipps:

Nehmt beim Autos besichtigen jemanden mit der sich mit Autos auskennt(beispielsweise bei Facebook nachfragen).

Kontrolliert das Auto von außen (Reifen, Rost usw.) und innen sorgfältig, fragt nach ob es schonmal einen Unfall hatte, wie viele Vorbesitzer es hatte usw. (Vehicle History).
Und macht eine Probefahrt, in der ihr Schaltung, Bremsen usw prüft.

Um auf Nummer sicher zu gehen, könnt ihr das Auto gemeinsam in einer Werkstatt durchchecken lassen.
Informiert euch allerdings vorher übers Internet über faire und gute Mechaniker im Internet, sodass ihr nicht übers Ohr gehauen werdet.(Kosten für einen pre purchase check ca. 100-200$)

Achtet auf den Kilometerstand: bei Autos über 400.000 solltet ihr vorsichtig sein, denn es könnten im Laufe der Zeit hohe Reperaturkosten anfallen.

Achtet darauf den ganzen Papierkram zu erhalten + Name, Adresse, Nummer und Unterschrift von dem Verkäufer.


Nun sollte eurem Autokauf nichts mehr im Weg stehen :)
Ich hoffe euch hat dieser Artikel weitergeholfen!

Das ist unser Ford Econovan. Diesen haben wir auf Facebook in einer Backpacker Gruppe gefunden.

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Vom 26.01-31.01 war ich mit einer kleinen Gruppe von Australiern auf dem Rainbow Serpent Festival.
Ein riesiges, wunderschönes Musik and Kunst Festival, zwei Stunden von Melbourne entfernt.
Die Location, die Musik und die Menschen waren einfach der Wahnsinn, nicht ansatzweise zu vergleichen mit deutschen Festivals.
Ich habe so viele liebe Menschen kennengelernt und bin wirklich froh so eine tolle Gruppe gefunden zu haben, die das Rainbow Festival für mich unvergesslich gemacht haben.
Happy Rainbow!

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Die ersten 10 Tage verbrachte ich im HQ Habitat Hostel in St Kilda, ein wirklich schönes und modernes Hostel.
Es war nur Zehn Minuten vom St Kilda Beach entfernt, und mit der Tram dauerte es ca. 20 Minuten ins Zentrum.
St Kilda ist bis jetzt einer meiner Lieblingsorte in Melbourne.

Der Lunapark ist ein ganz niedlicher, alter Freizeitpark, direkt am St Kilda Beach.

Mein Highlight: Die süßen, kleinen Pinguine am Pier.
Am besten sollte man nach 23 Uhr hingehen, denn dann trauen sich die kleinen Pinguine auch raus.

Am schönsten war die kleine Einkaufsstraße am Strand, mit vielen tollen Cafés und einigen esoterischen Läden, in denen man wirklich tolle Dingen gefunden hat. Hier brachte das stöbern echt Spaß.. schade, dass nur alles so teuer ist..

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Doch mein Traum von einem eigenen Blog bestand schon immer, jedoch hatte ich nie die richtigen Themen und Ideen.
Als ich dann endlich am 09.01.2017 nach Australien flog, hatten wir die Idee einen Reiseblog zu erstellen, auf dem wir unser Abenteuer mit euch teilen.
Ric landet am 28.02 in Melbourne, dann geht die Reise endlich richtig los und wir werden hier in Zukunft gemeinsam berichten.
Viel Spaß!

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