Dieses Buch, beziehungsweise diese Blogeinträge habe ich heute entdeckt und ich musste beim Lesen immer wieder laut loslachen. Es wird von einem Engländer geschrieben, der in Berlin lebt und soweit ich das verstanden habe, gibt es die Bücher sowohl in Englisch als auch in Deutsch. Er beschreibt was typisch deutsch ist und was viele Deutsche machen. Eigentlich handelt es sich dabei nur um Stereotypen, welche aber meistens erstaunlich zutreffend und unterhaltsam sind, jedenfalls meiner Meinung nach. Ich habe eine Menge Dinge wiederentdeckt die ich vermisse oder schon fast vergessen hatte. Passend zu diesen Tipps und Beobachtungen gibt es auch einen Test, der verrät wie Deutsch man eigentlich ist. Es hat sich herausgestellt. dass ich nur zu 70% Deutsch bin. Vielleicht ja durch mein Auslandsjahr...

Vielleicht ist es nur so amüsant für mich, weil ich an viele Dinge nicht mehr gewöhnt bin, aber ich dachte, dass es euch vielleicht auch gefallen könnte.

Link zu einem Deutschen Ausschnitt: http://www.heftig.co/tipps-zum-deutsch-werden/

Link zum ersten Teil des englischen Ausschnittes: http://venturevillage.eu/how-to-be-german-part-1

Link zum zweiten Teil des englischen Ausschnitts: http://store.hipstery.com/blogs/news/6877137-how-to-be-german-in-20-easy-steps-part-2

Test (auf Englisch): http://www.thegermanquiz.com/

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Ella ist in der zwölften Klasse und somit im Jahrgang, der den Abschluss macht. Sie darf einfach bei den Zeremonien und so mitmachen, obwohl sie noch nicht einmal die Prüfungen schreibt.

Grad ist jedenfalls ein sehr großes Thema hier. Die meisten haben ihr Outfit schon monatelang vorher gekauft und sind perfekt vorbereitet. Bei Ella war das alles ein bisschen kurzfristiger, aber sie hat alles noch rechtzeitig bekommen. Morgens ist die Veranstaltung, bei der die Schüler über die Bühne laufen und ihr Diplom bekommen. Da sie dabei diesen Umhang und lustigen Hut tragen, spielen Kleid und Frisur nicht so eine große Rolle. Abends findet dann ein Bankett statt, wo alle in ihren Abendkleidern und aufwendigen Frisuren rum stolzieren.

Da von unserer Gastfamilie keiner kommen konnte, wurden Ella und ich von Anna und ihrer Familie mitgenommen. Ich habe die Familie dort zum ersten mal getroffen und sie sind alle super nett und offen. Anna hat sogar eine kleine Schwester, die mich sehr an Fredi erinnert. Nach der langen und etwas langweiligen Zeremonie haben wir noch Bilder gemacht und sind dann zum Sushi essen eingeladen worden. Es war echt toll von denen und es hat auch super geschmeckt.

Als wir dann wieder zu Hause waren musste ich sofort los zum Training und Ella hatte ein paar Stunden um sich auszuruhen und sich dann für das Abendprogramm fertig zu machen.

Ella hatte einen tollen Tag und ich freue mich sehr, dass sie bei den ganzen Sachen mitmachen durfte. Außerdem konnte ich so sehen, wie der Schulabschluss hier so gefeiert wird.

Die Sachen, die ich trage sind übrigens auch Ellas. Ich wusste nicht was ich tragen soll und dann hat sie mir geholfen ein Outfit zu finden!


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Am 20. Mai war es endlich soweit, ich bin 17 geworden​. Jetzt ist es nur noch ein Jahr bis zur Volljährigkeit! Ich hatte einen sehr schönen Tag, auch wenn ich ihn lieber in Berlin mit all meinen Freunden und Familie verbracht hätte. 

Morgens musste ich eine zweistündige Radtour machen, aber das Wetter war gut, also hat es Spaß gemacht. Danach habe ich mit Emma gefrühstückt und Geschenke ausgepackt. Dann ging es auch schon ab in die Schule. Beim golfen hat meine Klasse dann für mich gesungen. Ich wusste gar nicht was ich machen soll, aber es war echt süß. Später haben Emma und ich noch ein paar Bilder im Garten gemacht und beim Abendbrot gab es noch Geschenke für mich von meiner Gastfamilie. Sie haben mir bei Edelweiß (dem europäischen Laden) deutsches Brot und ein Tafel Milka geholt. Außerdem einen süßen, goldenen Kettenanhänger auf dem Kanada und ein Ahornblatt eingraviert sind. Zum Nachtisch gab es dann deutschen, super leckeren Apfelstreuselkuchen aus dem gleichen Laden. Nachdem Emma fertig gepackt hat (es war ihr letzter Tag in Calgary), sind Emma, Ella und ich zu Menchies, dem Frozen Yogurt Laden gefahren. Ella hatte mich nämlich als Geschenk eingeladen und das habe ich dann auch sofort eingelöst. 

Ich habe auch noch zwei Pakete voller Schokolade und eine liebe Karte bekommen, neben den unzähligen Glückwünschen. Ich bin immer noch fleißig am essen, habe aber auch schon eine Menge verschenkt. 

Danke an alle, die an mich gedacht haben und mich hier unterstützen!

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Um die Zeit in Kanada ausklingen zu lassen mit Emma, sind wir erstmal in der Chinook Mall shoppen gewesen und saßen danach noch am Ufer des Bow Rivers und haben uns den Sonnenuntergang vom Prince's Island aus angeschaut. Das ist ein sehr schöner Park, direkt neben Downtown gelegen, in dem viele ihre Mittagspause verbringen und auch joggen gehen. Dort ist eine tolle Atmosphäre und man sieht auch ein paar Singlespeeds! :)

Mitten in Downtown sind uns sogar Hasen über den Weg gelaufen.



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Banff ist eine Kleinstadt in einem Nationalpark, etwa 150km entfernt von Calgary. Es ist ein beliebtes Urlauber und Touristenziel, da es direkt in den Bergen liegt und es richtig schöne, rustikale Häuser und Läden gibt. Berühmt ist es auch für das Banff Springs Hotel, das wie ein Schloss aussieht und einfach mitten in den Bergen ist, mit einer wunderschönen Aussicht.

Donna, Kaylee, Ella, Emma und ich sind an einem schulfreien Tag dort hingefahren. Zuerst haben wir an einem Fluss in der Nähe eines Wasserfalls gehalten, waren ein bisschen wandern und haben Fotos gemacht. Danach ging es weiter zum eben erwähnten Hotel, in dem wir uns nur umgeschaut haben und natürlich auch Bilder gemacht haben. Da wir schon wieder hungrig wurden, haben wir in einem wunderschönen Park mit bester Aussicht und Sonnenschein unsere mitgebrachten Snacks gegessen. Nach einem Bummel durch die Innenstadt, Frozen Yogurt und einem Besuch im sehenswerten Weihnachtsladen ging es dann zur Gondel. Die war zwar schweineteuer, aber das war es wert. Donna saß mittlerweile schon in den Hot Springs, während wir auf der Spitze des Sulphur Mountains herumgewandert sind. Die Aussicht, von diesem 2451m hohen Berg war einfach atemberaubend schön. Ich wäre am liebsten nie mehr runtergefahren. Neben Murmeltieren, Streifenhörnchen und Schafen, haben wir sogar eine deutsche Familie erspäht. Als wir dann doch wieder mit der Gondel runtergefahren sind, gingen wir sofort zu den Hot Springs, wo Donna schon weich gespühlt im 40° warmen Wasser auf uns gewartet hat. Als wir dann alle schön durchgekocht waren, ging es wieder nach Hause, wo wir mit erschrecken feststellen mussten, dass wir tatsächlich insgesamt 900 Bilder an einem Tag geschossen hatten!

Die Bilder vom Sulphur Mountain lade ich im nächsten Eintrag hoch, da es sonst zu viele Bilder sind...



Die ganze Findet Nemo Familie in einem Aquarium!

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Es gibt ein langes Wochenende Mitte Mai, an dem der Geburtstag der früheren, englischen Königin "Queen Victoria" geehrt wird. Es ist immer am Montag, vor dem 25. Mai. Glücklicherweise war Emma noch hier und so konnten wir campen gehen und ihr etwas von der Natur Kanadas zeigen. Durch starken Regen konnten wir nur für zwei Tage hoch an den See fahren, aber es war trotzdem toll. Wir haben gegrillt, gefischt, Karten gespielt, gelesen, gequatscht und auch heiße Schokolade getrunken. Beim angeln haben wir 8 Fische gefangen, die wir leider aber alle wieder freilassen mussten, da sie nicht groß genug waren. Mein erster war zum Beispiel 48cm lang, hätte aber 50cm lang sein müssen. Das war echt schade, aber es hat trotzdem Spaß gemacht! Geschlafen haben wir dann in einem alten, süßen, runden Wohnwagen, schön eingemummelt in Schlafsäcke, da es nachts doch echt kalt wird.

Ich habe diesen Ausflug als Wustrow-Ersatz gesehen, da der See ähnlich aussah und es das einzige mal im Jahr ist, an dem ich normalerweise angele. Trotzdem wäre Wustrow besser gewesen!


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An einem wunderschönen Sonntag fühlten sich Tabea, Emma und Ella so schwach. Die einzige Medizin: Shoppen.

Jedenfalls sind wir dann in eine Mall gefahren (Cross Iron Mills) und haben uns zunächst den Outdoor/Jägerladen angeschaut. Dieser ist nämlich echt aufwendig gestaltet und neben allerhand nützlicher Dinge zum jagen, wandern und fischen findet man dort auch jede menge ausgestopfte Tiere und selbst Unterwäsche in Tarnfarben. Dieser Laden ist auf jeden Fall eindrucksvoll und einen Besuch wert.

Danach haben wir bei Sport Chek ein Geburtstagsgeschenk für Glen gekauft, nämlich ein Golf T-Shirt, über das er sich dann später richtig gefreut hat.

Beim nächsten Halt im Vans-Laden war ich schon einem Zusammenbruch nahe, weil ich zwei tolle paar Schuhe gefunden hatte, aber nur eins kaufen wollte. Da meine Familie, Emma und Ella mir auch keine Hilfe waren, war ich auf mich allein gestellt. Zunächst habe ich also die Schuhe zurückgelegt, um nochmal darüber nachzudenken. Nach einigen Stunden in anderen Geschäften kamen wir wieder zurück und ich war mir sicher. Ich brauche beide paar Schuhe und da sie beide runtergesetzt waren, war die Sache für mich klar. Bereit zum bezahlen stand ich an der Kasse, nur um dann zu erfahren, dass sie mein eines Paar nicht mehr finden können. Unterzuckert wie ich war, hat mich das sehr geschockt und wütend gemacht. Nach intensiver Suchaktion, sind sie endlich wieder aufgetaucht. Sie lagen unter dem Kassentresen, wo sie auch hingehören. Nach diesen stressvollen Minuten konnte ich letztendlich doch ohne schwerwiegendes Trauma und mit beiden Paaren den Laden verlassen.

Ich hoffe, dass ihr nicht schon vor Langeweile eingeschlafen seid oder denkt, dass ich bescheuert wäre. Aber dieser Moment war der nervenaufreibendste seit langem!

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Um Emma auch die gute, fettige Esskultur Nordamerikas näher zubringen, mussten wir natürlich Burger und Pommes essen gehen. Calgary ist sehr berühmt für 'Peter's'. Es heißt, dass es dort die besten Milkshakes gibt. Da ich es schon einmal ausprobiert habe, kann ich es auch bestätigen. Relativ unkompliziert ging es dann mit den Öffentlichen dort hin und wir hatten Milkshakes, Double Cheeseburger, Pommes und Zwiebelringe. Es war super lecker und mit Foodbabies im dritten Trimester ging es dann nach hause.

Das ganze fettige Essen wollten wir aber nicht sofort an den Hüften haben, also ging es am nächsten morgen sehr sportlich und motiviert zum Squash spielen. Das macht einfach richtig viel Spaß und ich kann es eigentlich jedem empfehlen.


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Auf der Liste der Sehenswürdigkeiten, die ich Emma gezeigt habe, konnte der Calgary Tower natürlich nicht fehlen. Wir haben uns einen Tag mit schönem Wetter ausgesucht, damit wir dann von oben auch die Berge sehen können. Für mich war es zwar schon das zweite mal dort oben, aber man entdeckt immer neue Dinge, so dass es auch keineswegs langweilig war. Verbunden haben wir diesen Ausflug noch mit einem netten Spaziergang durch Downtown. Da an diesem Tag das Hockeyteam (Eishockey) von Calgary ein wichtiges PlayOff Spiel hatten, haben wir sehr viele Leute in Trikots auf den Straßen gesehen. Selbst manche Busse hatten auf der Anzeige 'Go Flames Go' zu stehen, da die Mannschaft ja Calgary Flames heißt.


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