Es war episch.

Megan zeichnete mich.

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Kentucky ist dafür bekannt, dass es im Sommer sehr heiß und im Winter eisig kalt ist. Anscheinend schneit es hier dann sehr viel und sie haben ganz viele Snowdays (also Tage wo sie schulfrei haben wegen dem Schnee). Das Schuljahr bevor ich herkam hatten sie 6 Wochen lang Snowdays. Alle haben sich hier schon gewundert wo er bleibt, denn er hätte schon um Halloween rum da sein sollen. Doch heute hatte es geschneit. Gestern, an unserem ersten Schultag nach den Ferien, redeten wir schon darüber, ob wir irgendwann frei kriegen. Heute Morgen hat es mal wieder gedauert bis ich es geschafft habe aufzustehen (6am). Als ich dann auf war, wurde mir gesagt, dass wir einen Snowday haben. Da habe ich mich gefreut, denn das heißt ich habe dann erstmal für 4 Stunden weiter geschlafen. Yay. Wenn man aus dem Fenster guckte, blickte man auf eine schneeweiße Landschaft. Echt schön. Das Erste was ich am Morgen machte war, mir meine Boots anzuziehen, mir meine Kamera zuschnappen und dann rauszugehen. Bei -4 Grad Celsius habe ich dann schöne Fotos mit dem Schnee gemacht. Ich habe dann einen Spaziergang zum Bach runtergemacht, wo es ganz verlassen war. Echt schön. Auf dem Weg zurück habe ich dann Schnee in mein Schuh bekommen, was dann nicht mehr so angenehm war. Ich bin dann gerannt, aber irgendwie musste ich auch lachen, weil es war ja irgendwie klar, dass sowas passieren musste. Morgen gibt es wahrscheinlich auch einen Snowday. Vielleicht habe ich jetzt erstmal keine Schule mehr für die nächste Zeit. You never know.

Übrigens: Mit dem neuen Semester hat sich meine 4. Schulstunde geändert. Ich habe jetzt Kunst anstatt Englisch.

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Am Samstag, also gestern, war eine Christmasparty der Familie hier in Tennessee. Die ganzen Verwandten kamen und dann aßen wir Brunch und es gab Geschenke. Wir spielten "Dirty Santa" mit Ornamenten. Es geht darum dass jeder eine Nummer zählt. Ich war Nummer 1. Man sucht sich dann ein Gesschenk aus. Jeder kriegt eins. Man kann auch von einem anderen "stehlen". Wenn jemand dir das Ornament stehlt, suchst du dir ein neues, du kannst entweder stehlen oder ein neues auspacken. Dann gibt es da noch ein paar zusätzliche. Mir wurde auch öfters eins gestohlen. Zum Schluss habe ich ein sehr schönes bekommen. Das kann ich nächstes Jahr dann an den Weihnachtsbaum hängen und dann an diesen Tag denken.

Abends war dann New Years Eve in dieser reinen Partykultur *nicht. Um 17 Uhr gratulierte ich schon allen Deutschen ein Frohes Jahr. Meine Gastfamilie und ich machten ein Snapchatvideo in einer Tankstelle, wo wir alle auf Deutsch "Frohes Neues" riefen. Mit Pringles saßen wir dann da und es war eigentlich wie ein Abend wie jeder andere. Jamp und ich haben uns es dann aber doch noch ganz cool gemacht und wir hatten echt Spaß. Um 10.40 pm sollten wir dann alle ins Wohnzimmer kommen. Ich hab mich gewundert, denn es war ja noch gar nicht Mitternacht. Aber in New York war zu dem Zeitpunkt ja kurz vor Mitternacht, wegen der Zeitzone. Ganz Amerika guckt diesen Ball-Drop in New York im Fernsehen. Und wenn es in New York New Year ist, war es dass dann bei uns natürlich auch. Das heißt um Mitternacht ähm 23 Uhr standen wir vor dem Fernseher und zählten den Countdown. Weil wir Leute die schon geschlafen haben nicht aufwachen sollten, konnten wir uns nur leise gratulieren. Das Gefühl von einem neuen Jahr war aber nicht so dar, wie wir da um 23 Uhr vor dem Fernseher standen. Etwa um 23:05 Uhr wurde dann der Fernseher ausgemacht und dann ging es ab ins Bett. Jamp und ich blieben aber noch wach und hatten noch etwas Spaß. Ich skypte noch mit Luisa, was echt schön war. Weil wir es nicht so wirklich als wahr befinden konnten dass " 0 Uhr" schon war, haben wir einfach eine Stunde später nochmal den Countdown gezählt und Neues Jahr gefeiert. Dann saßen wir noch draußen auf der Veranda und schauten auf den feuerwerkfreien Himmel und sprachen über das neue Jahr und was es uns bringt. Also so schlecht war dieses Silvester gar nicht, denn ich habe einfach alles sehr ironisch/sarkastisch betrachtet und dann war es echt ganz lustig. Wir gingen so um 2 Uhr schlafen. Den Morgen darauf gingen wir dann in die Kirche.

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Heute sind wir nach Chattanooga gefahren. Ich habe ja schon immer viel von der Stadt gehört wegen dem berühmten VW-Werk. Und gleich bin ich da, sehe ich auch schon die ersten Autos von VW. Generell denke ich, dass sie in Amerika (oder Kentucky) eher andere Autos fahren. Wir waren dann also im Nationalpark und haben den Lookout Mountain besucht. Dort war der Point Park. Er erinnerte an ein Kampf zwischen den Confederates und der Union im Civil War, wo die Union gewann. Dort war eine große Statue aufgebaut mit einer Tafel. Außerdem war die Aussicht einfach mega schön, denn man konnte so weit gucken. Dann wollten wir die Rockcity besuchen. Es wäre ein Platz wo, wenn man auf einem Platz steht und in etwa 5 Staaten ist. Das haben wir aber leider nicht geschafft. Dann sind wir in die Stadt gefahren, wo wir Thai gegessen haben. Ich habe das erste mal Reisnudeln probiert! Chattanooga ist schon sehr industriell.

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Morgens haben wir uns auf gemacht, Richtung Nashville. Als erstes haben wir in einem riesigen Buchladen in Murfreesboro vorbeigeguckt. Dort habe ich aber nichts gefunden. Dann sind wir in die Innenstadt von Nashville gefahren. Die Stadt kam mir ähnlich wie Cincinatti vor, aber wahrscheinlich sind diese ganzen amerikanischen Städte in irgendeiner Weise ähnlich. Wir aßen alle Spaghetti in "The old Spaghettifactory". Alles war italienisch (oder vielleicht doch amerikanisch-italienisch?). Der Kellner hat sehr viele Scherze gemacht und wir konnten sogar in einem "Zugwaggon" essen. Yay. Dann sind wir in eine riesige Mall gefahren. Langsam muss man sich ja schon Gedanken zum Winterball machen, und da habe ich auch schon gleich ein dunkelgrünes Kleid für sehr wenig Geld gefunden. Das habe ich mitgenommen. Dann haben wir ein riesiges Hotel besucht. Ich weiß gar nicht, ob man das überhaupt Hotel nennen konnte. Dort waren zwar Hotelzimmer, aber eigentlich waren da nur sehr sehr viele Touristen die rein und raus gegangen sind, und dort waren ein paar Touristengeschäfte. Das Besondere an dem Hotel war, dass alles sehr schön dekoriert war. Es war sozusagen in Welten aufgeteilt und sah wie eine kleine Stadt aus. Man hätte fast vergessen dass das alles in einer großen Halle war, und nicht draußen. Man konnte viele Fotos machen. Dann sind wir nachhause gefahren.

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