​Leinen erlebte im Mittelalter seineBlütezeit in Europa. Vor allem in Deutschland waren Anbau und Erzeugung hochentwickelt und Leinenprodukte somit wichtige Handelsgüter. Im 19. Jahrhundertwurde der Flachs (Lein) von der Baumwolle verdrängt und gewann erst wieder Endedes 20. Jahrhunderts an Bedeutung, als im Zuge des Ökotrends die Bedeutung dieser Naturfaserneu entdeckt wurde. Leinen gehört heute wieder, genauso wie Seide, zu denedelsten Stoffen.
Beim Anbau der Faser wird weitgehend auf Pestizideverzichtet und auch die Herstellung des Stoffes erfolgt mit wenig oder garkeinen chemischen Mitteln. Die Verarbeitung geschieht teils immer noch inmühevoller Handarbeit. Sechs verschiedene Arbeitsgänge braucht es, bis derFaden endlich versponnen und dann zu Handtuch Leinenu.a. gewoben werden kann.

Leinenfrottier, Gemisch aus Handtuch Leinen Baumwolle, bzw. ein Leinen Handtuch gehörenzur anspruchsvollen Badekultur. Es ist mehr als ein Stück Stoff zum Abtrocknen.Handtuch Leinen ist extrem saugfähig, reißfest und langlebig, hochwertig undschön, außerdem ist der Stoff bakteriozid und neutralisiert Gerüche. Zwar fühlt sich ein Leinenhandtuch raueran als Leinenfrottier, ist aber genauso ideal für Handtücher, Waschlappen undSaunatücher. Für Geschirrtücher wird vielfach auch ein Handtuch LeinenBaumwolle Gemisch verwendet.

Produkte aus Leinen und Leinenfrottiersind etwas Besonderes und Kenner wissen ihren Wert zu schätzen.

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