Am Montagmorgen bin ich ziemlich verschlafen aufgewacht, habe aus dem Fenster geguckt und einen Schock bekommen :) Alles war weiß mit Schnee bedeckt. Hier beginnt der Winter aber wirklich früher als in Berlin!


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Donnerstag war der Tag mit am meisten Action :) Wir sind morgens bei Sonnenschein Whale Watching gegangen und wir haben 5 Orkas entdeckt. Die Wale sind nicht mit dem ganzen Körper aus dem Wasser gesprungen, aber man hat die Flossen und das Wasser, dass sie ausatmen, immer wieder gesehen. Für mich war es ziemlich beeindruckend. Und später sind wir Ziplining gegangen. Das heißt, man hängt wie man will an einem Seil (zum Beispiel kopfüber) und "fliegt" in der Luft den Berg herunter. Es ist total lustig!!! Am Abend haben wir alle zusammen Spiele gespielt und haben den Pool im Hotel ausprobiert.

Am nächsten morgen hatten wir wieder eine wunderschöne Fährfahrt nach Vancouver und sind dann 14 Stunden später in Prince George angekommen. Die Busfahrt war ziemlich lang, aber wir hatten einen schönen Blick auf Berge und den Fraser Canyon. Der ganze Trip hat so viel Spaß gemacht und wir haben wirklich viel gesehen. Ich bin so glücklich, dass es für mich möglich war, Vancouver und Victoria zu sehen und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich unbedingt noch einmal in diese Städte reisen möchte!


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Sehr früh am Morgen sind wir mit der Fähre für 1,5 Stunden von Vancouver nach Victoria gefahren. Es war total schön, auf dem Schiff draußen im Wind zu stehen und die Aussicht zu genießen. In Victoria angekommen, sind wir im Hotel eingecheckt und haben uns danach ein Museum über den Goldrausch angeschaut. Anschließend hatten wir Freizeit und sind durch die ganzen kleinen Straßen mit den vielen bunten Häusern gelaufen. Wir haben das Parlament Building bei Tag und bei Nacht gesehen. Am Abend, als es dunkler war, haben wir einen Ghost Walk durch Victoria miterlebt. Dass heißt, ein Mann hat uns Geistergeschichten, die anscheinend in Victoria passiert sind, erzählt und hat dabei auch etwas über die Geschichte von Victoria erklärt. Es klingt wahrscheinlich ziemlich verrückt, aber es war wirklich interessant und der Mann war ein sehr guter Geschichtenerzähler!


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Am Dienstag sind wir mit einer Gondel auf den Grouse Mountain gefahren, der im Winter zu einem Skigebiet gehört. Um so hoch wie möglich zu kommen, haben wir noch einen Skilift genommen. Auf der Bergspitze steht eine Windmühle und wir sind mit dem Fahrstuhl zu einer Aussichtsplattform in der Windmühle gefahren. Bei klarem Wetter hat man eine atemberaubende :) Aussicht über die West Costal Mountains, die mit Schnee bedeckt sind, über Vancouver, den Pazifischen Ozean und man kann sogar in die USA gucken. Nur leider war alles was wir gesehen haben weiß, weiß, weiß und nass. Trotzdem waren wir alle glücklich, denn danach haben wir uns die Capilano Suspension Bridge angeguckt. Das ist eine lange Hängebrücke über einer Schlucht. Dazu gehört ein Nationalpark, in dem riesige, dicke, alte Bäume stehen. Es war ziemlich beeindruckend für mich, auf Brücken zwischen diesen Giganten herumzulaufen. Am Abend sind wir in Gastown, einer Gegend in Vancouver mit kleineren, älteren Häusern, vielen Gassen und Läden, spazieren gegangen. Wir hatten viel Spaß zusammen und sind dann in "The Old Spagetti Factory" sehr lecker Essen gegangen.


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1./2. Tag: Letzte Woche habe ich mit 20 anderen Austauschschülern Vancouver und Victoria besucht, wir hatten eine sehr erlebnisreiche Woche zusammen! Am Sonntagmorgen ist der Bus um 7 Uhr von Prince George losgefahren. Wir hatten mehrere "Probleme" auf dem Weg (zum Beispiel ein Buswechsel), deswegen hat die Fahrt dann schließlich 14 Stunden gedauert. Abends im Hotel angekommen, das in Downtown Vancouver lag, sind wir nur noch etwas Essen und danach ins Bett gegangen. Am nächsten Tag hatten wir Freizeit im Stanley Park. Das ist sozusagen der Central Park in Vancouver, nur viel größer als in New York. Von dort hat man eine wunderschöne Sicht auf die Skyline von Vancouver, mit dem Meer, den Wolkenkrazern und den riesigen Bergen im Hintergrund. Im Stanley Park habe ich meine ersten Totempfähle gesehen, die an sehr vielen Stellen in Vancouver stehen. Danach sind wir zu einem großen Aquarium gegangen, in dem wir uns ein 4D Film angeschaut habe. Wir sind zur Grandville Island gefahren, das ist wie eine "Kunstinsel" mit vielen kleinen Läden und wir waren in der Robson Street shoppen. Als es dunkel war, sind wir am Wasser, mit einem Blick auf die ganzen Lichter der Stadt, spazieren gegangen.


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Dieses Wochenende habe ich mehr von Canada gesehen! Am Freitag sind wir morgens nicht wie üblich zur Schule gegangen, sondern haben uns auf den Weg nach Vernon gemacht. Das ist eine kleine Stadt im Süden von British Columbia, etwa 8 Stunden mit dem Auto von Prince George entfernt. Wir haben bei Debbies Eltern gewohnt und Besuch von ihren Schwestern bekommen. Vernon hat mich sehr an Italien erinnert: Weil es dort so warm ist, gibt es viele Obstplantagen und an den Berghängen wird Wein angepflanzt. Vernon liegt zwischen zwei Seen und Bergen. Am Samstag sind wir zu einem Kürbis Feld gegangen und konnten die schönsten, größten Kürbisse aussuchen, in die wir dann Gesichter schnitzen werden :) Danach sind wir zu dem Skigebiet gefahren (es lag noch kein Schnee auf den Bergen) und hatten einen wunderschönen Ausblick. Gestern waren wir bei einem Känguru Bauernhof. Wir haben Babykängurus auf den Arm genommen und es gab noch viele andere Tiere...ich habe mich wie in Australien gefühlt. Am Abend hatten wir dann Thanksgiving Dinner. Es gab Truthahn mit ganz vielen Beilagen und zum Nachtisch Apple Pie und Pumpkin Cheescake. Nach dem Essen war ich sehr sehr voll, es war einfach zu lecker!


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Gerade eben habe ich noch geschrieben, dass ich kein Bild von dem Bären habe :) Jetzt war ich etwa 2 Meter von einem Schwarzbären entfernt! Er saß in dem Garten von unseren Nachbarn und hat im Müll gewühlt.


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Jetzt ist es Wochenende und ich habe Zeit gefunden, wieder etwas zu schreiben. Letzte Woche hatten wir in der Schule den Terry Fox Run. Terry Fox ist in Canada ein Held, er ist einmal quer durch Canada, also von der Ostküste zur Westküste, gerannt. Aber er hatte Krebs und ist am Ende verstorben. Seit dem gibt es jedes Jahr, in jeder Schule, einen etwa 2km langen Lauf. Man kann Geld spenden, das die Terry Fox Stiftung dann für Krebsbehandlung- und Forschung einsetzt.

Gestern Abend haben Elin und ich schwedische Zimtschnecken gebacken. Das ganze Haus riecht immer noch danach :) Ich glaube wir haben etwa 33 Stück.

Und heute Nacht habe ich eeeeeendlich einen Bären gesehen :D Debbie hat Elin und mich mitten in der Nacht geweckt und ich dachte zuerst, es sind wieder schöne Polarlichter zu sehen. Sie hat aber gehört, wie der Mülleimer der Nachbarn umgekippt ist. Vor unserem Haus war ein Schwarzbär, der in den Mülleimern gewühlt hat. Er ist ganz gemütlich von Haus zu Haus gelaufen und hat jeden Mülleimer in Visier genommen. Leider habe ich kein Foto von dem Bären, weil es viel zu dunkel war.


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