Wie lange habe ich diesen Tag herbeigesehnt? Wie lange habe ich mir den Kopf über diesen Lebensabschnitt zerbrochen? Wie lange habe ich mich darauf gefreut? Wie lange habe ich mich davor gefürchtet? Und jetzt ist er da, dieser eine Tag, DER Tag. Ein Mix aus Emotionen begleitete mich zum Flughafen und schlussendlich zu meiner Zieldestination. Ich stieg recht euphorisch, nach dem traurigen Abschied von meiner Familie, in den Flieger. Am Flughafen erwarteten mich bereits meine Gasteltern, sie nahmen mich in den Arm und ich fühlte mich sofort willkommen und erwünscht. Somit war auch die kleinste Sorge verflogen und dem Abenteuer stand nichts mehr im Wege. Ich bekam eine kleine private Sightseeing tour durch Raheny. Raheny ist ein kleiner Vorort von Dublin, direkt am Meer und nur 15 Minuten vom Stadtzentrum entfernt - die Lage ist also optimal.

Nun bin ich also schon vier Tage Mitglied einer neuen Familie und mitten im Abenteuer. Niemals hätte ich mir ein so perfektes Umfeld mit so netten Menschen um mich erträumt. Ich hatte keine hohen Erwartungen, aber auch, wenn ich sie hoch gesetzt hätte, hätten sie die Realität nicht übertroffen.

Morgen beginnt der Ernst des Lebens, denn auch exchange students müssen ihren Pflichten nachkommen und zur Schule gehen. Ich bin gespannt was der Tag bringen wird und wie ich in meiner Schuluniform aussehen werde ;-)

Ziehe mit Deinem Blog zu Nouw um - Jetzt kannst Du Deinen alten Blog importieren - Hier klicken

Likes

Comments

... so lebte ich in den südtiroler Dolomiten. Wie ich euch bereits im letzten Blog wissen ließ, war ich für ein Monat im Grödner St. Ulrich stationiert. Ortisei - wie die Italiener zu St. Ulrich sagen, wurde für einige Wochen meine neue Heimat. Viel Zeit verbrachte ich dort allerdings nicht, denn zum Arbeiten ging es auf die 1900 Meter hoch gelegene Seiser Alm. An der Rezeption der Adler Mountain Lodge durfte ich ein internationales Klientel begrüßen.

Wenn man morgens die Augen aufschlägt, wird man von Langkofel, Plattkofel, Schlern,... begrüßt. Sofort wird man in den Bann der Bergwelt gezogen und es kann gar nicht schnell genug gehen den Gipfel zu erklimmen und seinen Namen im Gipfelbuch zu verewigen. Auch ich konnte nicht anders und musste mir die Dolomiten aus erster Nähe ansehen. Der liebe Bergführer Hubi nahm mich deshalb auf eine seiner Touren mit. Unser Ziel war die Langkofelscharte. Ein einzigartiges Panorama, schroffe Felswände und Glücksgefühle begleiteten uns auf unserer Wanderung.

Nicht nur dieses Erlebnis wird mir ewig in Erinnerung bleiben, so viele andere Momente machten meinen Aufenthalt wunderbar. Die Landschaft, die Herzlichkeit und vor allem viele, viele nette Leute, die ich nun zu meinen Freunden zähle, haben sich einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen verdient.

Likes

Comments

Warm-up im August!

Um das Gefühl, eine Zeit lang ohne Familie zu leben, kennen zu lernen, gehe ich vor meinem Auslandssemster nach Südtirol. Ein Monat lang darf ich den italienischen Flair auf der Seiser Alm genießen. Doch mit ausschlafen, wandern und dolce vita, wird der August wohl eher wenig zu tun haben. Denn ich bekam die Ehre ein Praktikum im 5-Sterne-Haus "Adler Mountain Lodge" zu machen. Wer das Hotel kennt, weiß was hinter dem Slogan "Noch nie war Urlaub so weit weg vom Alltag" steckt. Grüne Wiesen soweit das Auge reicht, die Dolomiten türmen sich vor einem auf, wenn man am Morgen durch die größte Hochalm Europas spaziert. Weit abgeschlagen vom Lärm der Städte, erlebt man die Ruhe der Berge und der Natur...

Ein aufregendes Monat erwartet mich und ich freue mich richtig diese Zeit an einem der schönsten Plätze Europas zu verbringen!

Likes

Comments

Ein halbes Jahr in einem irischen Castle zur Schule gehen. Ein halbes Jahr ein zweites Leben aufbauen. Ein halbes Jahr  Neuland. Ein halbes Jahr Fremde sein. Aber vor allem ein halbes Jahr Erfahrungen sammeln, die ganz viele halbe Jahre im Herzen aufbewahrt werden. 

Egal wie viel ich im Vorhinein über Auslandsaufenthalte gelesen habe, keine meiner Fragen, Ängste oder Hoffnungen können zu 100 % bestätigt werden, denn Exchange ist für jeden einmalig und einzigartig. 

Auch, wenn bis zu meiner Ausreise noch viel Zeit vergeht, liege ich abends oft hellwach im Bett und stelle mir vor ,wie es sein mag, nun hunderte Kilometer von meinem gewohnten Umfeld entfernt, in einem fremden Bett zu liegen und an zu Hause zu denken! Heimweh, (Vor)freude, Sehnsucht, Aufregung...?

Likes

Comments