Kaum zu glauben, dass ich wieder vor dem gleichen Problem stehe wie damals kurz vor meiner Medikamentenumstellung. Ich bin müde. Ich bin einfach nur noch müde. Nicht weil mich die Tabletten schläfrig machen so wie bei dem Mirtazapin damals, nein. Dieses Mal bin ich müde, weil meine Schlafstörung zurück ist. Ich schaffe es einfach nicht mehr durchzuschlafen oder überhaupt erholsam zu schlafen. Ich fühle mich nach jeder Nacht so wahnsinnig übermüdet aber egal wie viel Zeit mir zum Schlafen bleibt ich schaffe es einfach nicht in die Tiefschlafphase. Es kratzt an meinen Nerven. Ich möchte einfach nur noch schlafen.

 

Cat. 

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Es ist schon eine Weile her seit dem ich das letzte Mal geschrieben habe. Viel geändert hat sich aber an meiner Situation nicht, weswegen ich auch nicht großartig viel zu erzählen hatte. Dafür bin ich heute mit einem neuen Thema zurück und zwar mit "Stimmen im Kopf". Was das ist? Ich werde wahllos irgendwelche Zitate der Stimmen die ich hören kann aufschreiben und euch zeigen. Hier werdet ihr also einen kleinen Einblick erhalten was ich am Tag mir alles anhören "darf": Vielleicht werde ich solche Einträge öfters machen. Immerhin haben die Stimmen viel zu erzählen.

"Cat ist da. Die kleine Cat ist da. Cat. Cat. Cat. Cat. Ganz einsam steht sie da."

"Mama mag dich nicht. Papa gibt es nicht."

"Stummes Kätzchen. Totes Kätzchen. Stumme Cat. Tote Cat."

"Niemand wird dir glauben."

"Kannst du die Aufgabe lösen? Nein, das kannst du nicht."

"Mach es. Los! TU ES!"

"Es gibt nichts worüber du dich noch freuen kannst."

"Es tut weh, nicht wahr?"

"Du kannst das nicht und du weißt das auch, also versuch es gar nicht erst."

"Das Mädchen ohne Zukunft hat sich heute selbst verloren."

Cat. 

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Eigentlich wollte ich das Haus für dieses Wochenende nicht verlassen. Einfach damit sich meine Tabletten in ruhe einspielen konnten ohne, dass ich mich mit der Welt draußen auseinandersetzen musste. Einfach Ruhe und alleine sein, das klang gut. Meine Mutter sah das Ganze anders. Sie kam auf die spontane Idee mit mir nach Bayreuth in das Rotmain-Center zu fahren um einen schönen Tag zu haben und zu shoppen.

Normalerweise wäre ich darüber erfreut gewesen aber seit dem ich so viel zugenommen habe kann ich dem Shopping nichts mehr abgewinnen. Könnte womöglich daran liegen, dass mir die Dinge, die mir gefallen sowieso nicht passen oder stehen würden.

Dafür gab es einen anderen Grund, der es trotzdem schaffte mich aus dem Haus zu kriegen: Sushi. In der Bayreuther Arcade gibt es ein Rolling Sushi. Warum das so besonders ist? Nun Sushi ist meine Leibspeise, darum! Genau aus diesem Grund habe ich doch meinen Hintern hochbekommen und bin mit meiner Mutter nach Bayreuth gefahren zum "Shoppen". Gekauft habe ich neben einer Cola Light nichts aber ihr wisst ja wieso.

So im Nachhinein gesehen war es ... schön mal rauszukommen, wenn ich ehrlich bin. Mal einen Tapetenwechsel zu haben und das Essen war einfach nur göttlich. Leider habe ich viel zu viel gegessen, sodass ich danach wahnsinnige Bauchschmerzen hatte. Aber im Endeffekt hat es sich trotzdem gelohnt, bei gutem Essen muss man einfach zuschlagen!

Cat.

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Heute hatte ich nach langer Zeit mal wieder einen Termin bei meinem Psychiater. Zum Glück, denn langsam wusste ich nicht mehr wohin mit mir. Seit meiner letzten Medikamentenänderung bin ich nach der Arbeit immer so wahnsinnig müde gewesen, sodass ich eigentlich gar nichts gemacht habe außer mich aufs Ohr zu legen und das täglich für fast 14 Stunden! Mein Tagesablauf bestand wirklich nur aus Arbeiten und Schlafen und wenn ich mal doch wach war, hatte ich gigantische Fressattacken wodurch ich mittlerweile 20 Kilogramm zugenommen habe. Ja, das ist ein gewaltiges Sümmchen, wenn man sich das mal genauer anschaut. Dafür schäme ich mich zwar aber ändern kann ich es nun auch nicht mehr.

Mein bisheriger Plan sah wie folgt aus:
Fluoxetin 20 mg 1 ½ - 0 - 0 - 0
Risperidon 1 mg 0 - 0 - 1 ½ - 0
Mirtazapin 15 mg 0 - 0 - 0 - 1
Lorazepam 1 mg im Notfall 1 Tablette

Unser Gespräch lief eigentlich wie immer. Er fragte mich wie meine Stimmung aktuell ist und wie es mit meinen Wahnvorstellungen steht. Ich erklärte ihm, dass ich mich momentan so stumpf und unvollkommen fühlte. Es war ein seltsames Gefühl, was ich nicht genau beschreiben konnte. Es wurmte mich aber ungemein nichts zu fühlen wie eine Puppe. Das war so unnatürlich. Meine Wahnvorstellungen stattdessen waren wie immer. Die Stimmen machen mich am laufenden Band fertig eben weil ich unvollkommen war. Es ist hart täglich damit konfrontiert zu werden aber was konnte ich schon tun? Mehr als Tabletten schlucken und das Ganze über mich ergehen zu lassen konnte ich nicht.

Natürlich fragte er mich wie jedesmal bei meinem Termin ob ich nicht bereit wäre in eine Klinik zu gehen. Was das bedeuten würde wussten wir beide: Die Geschlossene einer Psychiatrie. Natürlich war ich wie immer nicht dazu bereit mich in der "Klapse" einsperren zu lassen und das habe ich ihm mal wieder verdeutlicht. Nein, die Psychiatrie war keine Option für mich, da ich wusste, dass ich sie nicht mehr verlassen dürfte sobald sie mich darin gefangen genommen haben. Ich würde meine Familie nicht mehr sehen, ich müsste meine Tiere zurücklassen ich - Nein, nein, nein. Es war einfach keine Option.

Nun war es Zeit über meinen Medikamentenplan zu reden. Endlich! Sofort erzählte ich ihm, dass ich mit der aktuellen Auswahl wegen den oben genannten Gründen unzufrieden war. Er runzelte nur die Stirn. Klar, kann ich verstehen, denn das war nicht das erste Mal, dass ich eine Änderung am Plan wollte. Zum Glück gab er aber schnell nach. Er wollte mir aber keine neuen Tabletten verschreiben sondern meine aktuellen nur umstellen. Na hoffentlich bringt das auch was.

Mein neuer Plan:
Risperidon 1 mg ½ - 0 - 0 - 2
Fluoxetin 20 mg 1 ½ - 0 - 0 - 0
Mirtazapin 15 mg absetzen
Lorazepam 1 mg im Notfall 1 Tablette

Gut, die Änderungen waren zwar nicht wie ich es mir vorgestellt habe aber es war immerhin eine Änderung und das würde mir fürs Erste genügen. Mein nächster Termin wurde auf den 29.08.16 gelegt. Bis dahin habe ich erstmal genug Zeit um Änderungen festzustellen.

Cat.

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Nach ewigen Hin und Her habe ich mich doch endlich mal dazu aufgerafft mit dem Bloggen zu beginnen.

Wer ich bin? Nun mich nennen alle einfach nur Cat und auch wenn ich kein allzu interessanter Mensch bin, ja gar schon langweilig für manche, denke ich dass mich dieses kleine Projekt auf eine seltsame Art und Weise unterstützen wird.

Wobei fragst du dich? Nun es mag vielleicht unerwartet sein (oder auch nicht, wenn man sich hier etwas genauer umgesehen hat) aber ich leide an Depressionen und Schizophrenie.

Das wären um ehrlich zu sein auch im Groben und Ganzen die Themen, über die ich am meisten hier schreiben werde. Sollte dich das nicht interessieren dann wäre es besser für dich wenn du meinen Blog wieder verlassen würdest. Das rate ich natürlich auch allen, die selbst mit diesen Krankheiten zu kämpfen haben, da meine Einträge teilweise sehr düster und womöglich "triggern" könnten. Ich möchte immerhin nicht der Grund sein, wenn sich der Zustand von jemanden verschlechtert nur durch einen meiner Einträge.

Wieso ich das in einem Blog tue? Um ehrlich zu sein war ich schon immer besser darin mich im Schriftlichen auszudrücken, da mir verbal einfach die Worte fehlen um meine Gedanken richtig und vollständig mitzuteilen. Ich führe den Blog auch öffentlich, da ich mir wünsche mit Menschen in Kontakt zu treten, die Ähnliches wie ich durchmachen.

So das war es aber erstmal von meiner Seite aus. Wir sehen uns im nächsten Eintrag wieder!

Cat.

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