Ich wohne nun schon ganze 4 Wochen in Linz. Ich mag die Gegend in der ich wohne sehr und genieße meine Freizeit. Ich bin viel allein unterwegs, da meine Freundinnen viel im Stress oder halt einfach langweilig sind. So auch vorgestern, ich war im Parkbad schwimmen und habe ein bisschen gelernt. Ich war, wie immer, mit dem Rad unterwegs und musste danach noch einkaufen fahren, sonst wär ich verhungert.

Als ich also um 10 vor 8 mein Rad vor dem Lidl absperrte, kamen zwei Typen mit einem gestromten Pitbullweibchen und banden dieses neben mein Fahrrad. Die beiden waren die typischen Kiffer, vom Aussehen her jedenfalls, beide so Mitte 20, Baggypants, lange Haare, Piercings, ich hoffe ihr wisst was ich meine. Wer mich besser kennt weiß, dass mir das total gefällt, hab ich denk ich von meiner Mutter. (sie ist teilweise alternativer als alternativ)

Naja, jedenfalls bin ich dann halt einkaufen gegangen. Als ich zufällig bei dem einen der zwei Jungs vorbeikam, fragte dieser ob ich wüsste wo da die Gewürzmischungen seien, ich hatte natürlich keinen Plan und sagte, ich sei nicht von hier, was er erwiderte und lachte. Bei der Kasse standen gefühlte 100 Leute, die Verkäuferinnen hatten den größten Stress, da ständig irgendwelche Leute versuchten, in das bereits geschlossene Geschäft „einzudringen“. Als ich dann endlich draussen war, leistete ich dem Hund Gesellschaft bis die Besitzer zurückkamen. Als sie mich sahen, lachten sie freundlich und starteten ein nettes gespräch mit mir. Dass ich den Kampfschmuser nicht fürchtete war den beiden gleich aufgefallen und wir unterhielten uns ohne Zwang und ganz locker. Ich war so glücklich über diese eigentlich so unaufregende Begegnung. Einfach locker mit Fremden zu reden, ist heutzutage leider ja schon eine Seltenheit.

Wir kommunizieren viel über das Internet und jemanden persönlich kennenzulernen ist fast schon Seltenheit. Lovoo, Tinder und andere Datingportale machen es uns leicht, Leute kennenzulernen. Oder eben auch nicht kennenzulernen, weil man kennt jemanden erst, das ist zumindest meine Ansicht, wenn man sich zumindest einmal persönlich getroffen hat. Ich selbst habe auch schon nette Bekanntschaften über Lovoo gemacht, die wirklich coolen Menschen trifft man allerdings zufällig irgendwo im „echten“ Leben.

Jetzt könnt ich so ausschweifen und 10000 Beispiele bringen aber ich erzähl lieber noch was. Ich hab vor zwei Jahren circa mal mit einem Jungen auf Lovoo zu chatten begonnen, welcher zu der Zeit 19 war, noch nie ein Mädchen geküsst hatte und von Sex genau null Ahnung hatte. Inzwischen hat er das hinter sich, aber ernst hat es noch keine gemeint mit ihm. Ehrlich gsagt wunderts mich auch nicht weil er nicht gerade der Typ Mann ist, auf den die Bienen fliegen. Er ist halt ziemlich naiv und unerfahren und bei Bussi links rechts kanns sein dass er dir den Wangenknochen bricht weil er nicht zärtlich und bisschen patschig ist haha. Und vor allem starrt er immer so herum, mich stört ja nicht weil ich mich von erster Sekunde schreiben an in der Friendzone befand. Jedenfalls, er möchte immer gern Mädls ansprechen, auf Lovoo hat er das irgendwie aufgegeben mit den vernünftigen Frauen, beim fortgehn klappts irgendwie nicht und naja. Neulich hab ich ihn wiedermal gesehen, die ganze Zeit hat er mich gefragt wie alt ich die und die und die ist und wie man die ansprechen soll und ich denk mir nur so: Biiiiiiittttttteeeeeee Stop. Sein größtes Problem im Leben ist echt, wie man eine Frau anreden könnte.

Als ich mich dann verabschiedete und mein Fahrrad die Landstraße entlang schob, sagte ein Duo Jungs so Hallo. Ich erwiderte den Gruß, ging aber weiter. Plötzlich rief der eine mir nach: „Kriagi die Numma?“

Ich musste so lachen daheim weil es eigentlich so leicht ist, mit wem ins Gespräch zu kommen. Und weil das Leben so unfair ist und der eine sich den Kopf zerbricht über etwas, das andere mit linke einfach machen.

bussi

laura

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Viele von euch würden sicher den Sommer als Antwort auf die Frage nach der liebsten Jahreszeit nennen. Ich eigentlich nicht, mir sind Herbst und Frühling fast lieber. Wobei das auch von Jahr zu Jahr verschieden ist.

Diesen Sommer verbringe ich gezwungenermaßen in Linz. Bis jetzt gefällt es mir sehr gut hier, man kann gut baden gehen und am Abend gemütlich etwas unternehmen. Ich habe das Inlineskaten für mich entdeckt und bin ansonsten viel mit dem Rad unterwegs. Ich mag es, im Parkbad den Leuten zuhören zu können oder die glücklichen Kinder zu beobachten. Oft denkt man sich halt auch: “Gut, dass ich diese Probleme nicht habe“

Ich liebe es, am Abend am Balkon zu stehen und den Geruch von Essen in der Nase zu haben. Ich nenne die Wohnsiedlung immer einen italienischen Campingplatz, da das Flair und die Gerüche ident sind. Dass das Mädchen im Haus gegenüber mich sehen kann, wenn ich nackt am Balkon liege ist mir inzwischen egal, da ich sie auch das ein oder andere Mal um 00.00 beim Selfies machen beobachte.

Was ich nicht verstehe sind die jungen Damen, welche sich bei 30Grad gefühlte 2kg Make-Up in ihre Gesichter klatschen. Ich hatte mit 13 mal so eine Phase, in welcher ich mich ungeschminkt total hässlich fand. Inzwischen schminke ich mich nur noch zum Fortgehen. Ein Highlight sind jene Personen, welche ihren Kopf zwanghaft über Wasser halten um ja nicht ihre, meist ohnehin schon verronnene, Schminke nicht zu verwischen. Eigentlich ja traurig, ich würde mir mehr Selbstvertrauen für diese Mädchen wünschen. Aber das lässt unsere Gesellschaft nicht wirklich zu.

Dickere Kinder und Jugendliche werden immer noch so oft von anderen gehänselt. Im Freibad neulich sagte ein Junge zu einem etwas fester gebauten Mädchen „Nougatbombe“. Als ich mich einmischte wurde ich von 5 ungefähr 13 jährigen angeschimpft. Einer war mindestens doppelt so dick wie das Mädl. Ich habe aber dazu nichts gesagt weil ich mich nicht auf dieses Niveau herablassen wollte.

Ich selbst bin auch nicht zufrieden mit meinem Körper, allerdings wurde ich noch nie deswegen verarscht. Ich weiß halt inzwischen, dass es einem egal sein muss was andere denken, denn Hater gibt es immer.

Was ich am Sommer nicht mag, sind die Gewitter. Ich habe Angst vor allem, das knallt. Luftballone sind für mich der blanke Horror, feuerwerke und gewitter bedeuten für mich Jalousien nach unten und Fernseher an. Meine Mama sagt, dass Hab ich mit meinem Hund gemeinsam, die verträgt auch keinen Lärm. Mein Vater findet es lächerlich und ich solle mich nicht so kindisch anstellen, ich kann aber nichts dafür, ist halt einfach so.

Viele fahren im Sommer sicher auf ein Festival. Ich nicht, das ist nichts für mich. Letztes Jahr war ich auf einem Festival, bin allerdings einen Tag früher heimgefahren weil es mir nicht gefallen hat. Ich bin zu klein um bei den Konzerten vernünftig Luft zu bekommen und vertrage anscheinend keine Koffeintablettten. Lustig war allerdings als Mädl im Zelt neben uns am helllichten Tag vor allen Leuten mit ihrem Kumpel Sex hatte, wir verschiedenste Drogen angeboten bekamen und als es bei 30Grad plötzlich so zu schütten anfing, dass wir einen Graben bauen mussten um das Wasser aus dem Zelt zu leiten. Euch wünsche ich viel Spaß, ich bleibe lieber Zuhause.

Zum Thema Urlaub werde ich einmal einen extra Blogeintrag schreiben. :)

bis bald,

laura

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In meinem dritten Blogeintrag geht es gleich um das wohl größte Thema in der Menschheit, es begleitet und tagtäglich und unbewusst, überall. Die Liebe -ein Gefühl, eine Person, eine Sache, ein Augenblick. Eine Definition für Liebe gibt es nicht. Hier ein paar Dinge, welche mich glücklich machen, Dinge, die ich liebe.


∞Ich liebe meinen Hund. Eindeutig. Mit meinem Hund Abenteuer in der Natur zu erleben ist das Schönste überhaupt.

∞Oder mit dem Pferd über eine Wiese zu galoppieren. Wenn einem der Wind richtig um die Ohren saust.

∞Eine Person anzugrinsen welche dann freundlich zurücklacht.

∞Etwas zu essen wenn man totalen Hunger hat.

∞Betrunken um 3 in der Früh der besten Freundin zu sagen wie sehr man sie liebt.

∞Wenn das Make-Up total schön wird und man sich freut, dass Andere einen sehen.

∞Wenn man ein Kleid kauft, welches perfekt passt.

∞Wenn man traurig ist und dann wieder checkt, wie schön das Leben eigentlich ist.

∞Wenn man sich auf etwas oder jemanden freut, allein das ist schon Liebe.

∞Auch Liebeskummer kann irgendwo schön sein, man spürt, dass man erwachsen wird und es ist eine große Aufgabe, auf Herz und Verstand gleichzeitig zu hören.


Liebe ist etwas wunderschönes, kann aber auch ziemlich wehtun. Das habe ich selber schon mitgekriegt. Dass Liebe sehr lange anhalten kann, ist einerseits super, auf der anderen Seite furchtbar. In meinem Leben gibt es eine Person, welche ich selbst nach fast 2 Jahren durchgehenden Streitens und Kontaktabbruch immer noch im Herzen trage. Inzwischen weiß ich mich aber selber abzulenken, wenn mich der Kummer wieder überkommt. Manchmal muss man halt doch eher auf die Vernunft hören als auf das Herz.

bussi

Laura

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      "Du brauchst aber die Matura damitst was gscheits werden kannst", Sätze wie diesen haben einige von euch sicher schon oft zu hören bekommen. Ich möchte meine eigene Erfahrung mit unserem Schulsystem gerne mit euch teilen.

      Ich habe das Gymnasium in Rohrbach 8 lange Jahre besucht, an die ersten 4 kann ich mich kaum noch erinnern. Ab der 5. klasse wurden wir eine reine Mädelsklasse, auf der einen Seite total cool, auf der anderen Seite allerdings der totale Horror. Man kann von Glück sprechen, dass ich mich leicht auf unterschiedliche Personen einlassen kann und nie Probleme mit Klassenkameradinnen hatte, denn Streitereien standen bei uns auf der Tagesordnung. Im Ernstfall hielten wir trotzdem immer zusammen.

      An eine Lehre habe ich eigentlich nie gedacht, was ich mal werden möchte wusste ich sowieso nicht (weiß ich immer noch nicht) und für meine Eltern war es irgendwie selbstverständlich, dass ich Matura mache.

      Ich will nicht behaupten, dass ich dumm sei, im Gegenteil, nur Mathematik fiel mir noch nie leicht, ich habe manchmal Probleme bei den einfachsten Aufgaben und selbst mit Hilfe stehe ich voll auf dem Schlauch. Geschummelt haben wir ständig, unser Lehrer hat das entweder nicht gecheckt oder ignoriert, ich glaube eher zweiteres. Wie man später gesehen hat, war es eh nicht grad zu unsrem besten, die Mathe Matura hab ich nämlich zweimal gemacht. Und das obwohl mein Vater Mathematik unterrichtet, eigentlich eine Schande.

      Nach der Matura stand ich dann ziemlich ohne Plan da, dies hatte zur Folge dass ich anfing mich bei firmen zu bewerben, um zumindest ein bisschen Geld zu verdienen. Am liebsten wär mir was mit Tieren oder Kindern gewesen. Leute, glaubt mir, es ist alles andere als leicht mit einer AHS Matura auch nur irgendeine Stelle zu bekommen. Im Endeffekt hatte ich dann einen vorübergehenden Job gefunden, kündigte diesen aber am zweiten Tag, da ich mit den Kolleginnen und der Atmosphäre null dort zurechtkam.

      Ich, eigentlich eher meine Mutter, fand dann eine freie Lehrstelle zur Tierpflegerin bzw. Tierarztassistentin ganz in der Nähe. ich bewarb mich und wurde dann, trotz 60 anderer Bewerberinnen und Bewerbern, genommen. beim Probearbeiten wurde ich gefragt, ob mir Stall ausmisten etwas ausmacht. Ich, als Reiterin und geborenes Landei, verneinte natürlich. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich allerdings noch nicht, dass Stall ausmisten meine Haupttätigkeit werden würde. Lange Rede kurzer Sinn - nach zwei Wochen (in denen ich auch keinen Lehrvertrag zu Sehen bekam) hängte ich auch diese Arbeit wieder an den Nagel.

      "Was soll aus dir werden" - diesen Satz hörte ich in den nächsten Wochen sehr oft. Ich weiß es bis jetzt nicht. Dank meiner Tante darf ich derzeit ein Praktikum in Linz machen. Diese Arbeit macht mir teilweise wirklich Spaß, da ich hier etwas machen kann was mir zwar keine Freude bereitet aber ich kann es anscheinend gut - das Schreiben. Ich sitze in der Pressestelle eines großen Linzer Konzerns und für das, dass ich nur Praktikantin bin, bekomme ich ganz schön wichtige Aufträge, das macht mich natürlich stolz. mit dem Gedanken, für immer in einem Büro zu hocken, kann ich mich allerdings auch nicht anfreunden.

      In meinem "freien Jahr" habe ich begriffen, dass Matura wohl doch nicht das wichtigste im Leben ist. Ich bin trotzdem froh, diese gemacht zu haben, da mir nun quasi alle Studienwege offen stehen. Was im Endeffekt aus mir wird, weiß keiner. Vielleicht überfährt mich ja auch heute noch die Bim, was ich zwar nicht hoffe, aber wissen tut man es ja nie.

      bussi

      laura


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      Hallo ihr Lieben!


      Wie am Anfang jedes Blogs möchte auch ich mich gerne kurz vorstellen. Mein Name ist Laura Antonia Simmel und ich bin 19 Jahre jung. Ich wohne in Aigen-Schlägl, einem schönen Kaff im oberen Mühlviertel, welches wahrscheinlich 90% von euch nicht kennen. Da ich derzeit in Linz arbeite, wohne ich während der Woche auch hier. Ich bin ein offener, lebensfreudiger Mensch, allerdings auch leicht chaotisch, ständig gestresst und meist etwas planlos.

      Um was es in meinem Blog gehen wird, kann ich euch garnicht sagen, da ich es selber nicht weiß. Ich denke, ich werde einfach über alles mögliche schreiben das mich so tagtäglich beschäftigt., meine Hobbys, besondere Vorkommnisse usw..

      Ich wünsche euch einen schönen Tag! :)

      bussi

      laura



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