Nachdem Flo mich verlassen hatte, war ich auf der Suche nach einem Ort, wo ich noch einmal länger bleiben kann, um zu arbeiten. Deswegen fuhr ich nach Paracas, auf der Suche nach einem Hostel mit Volunteerangeboten. Leider hat sich am Ende nichts ergeben, aber dafür habe ich Mila, Christina und Karol kennengelernt. Mit den beiden deutschen Mädchen und dem Holländer fuhren wir von Paracas zur Laguna de Morón - eine Oase mitten in der Wüste, die im Gegensatz zur bekannteren Oase Huacachina in Peru überhaupt nicht touristisch ist. Wir waren insgesamt zwei Tage und eine Nacht da und haben im Sand geschlafen, sind in der Lagune geschwommen, haben Lagerfeuer gemacht und Chorizo gegessen. Und wieder einmal sagen die Bilder mehr als Worte:

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Es ist der 24.4. in Bogotá. Nach meinem knappen Monat in Cabo de la Vela bin ich wieder in Bogotá (im gleichen Hostel wie letztes Mal) und vergnüge mich mit meinen alten Bekannten in der Bar. Doch irgendwann halte ich es nicht mehr aus und mache mich auf den Weg zum Flughafen. Ich bin eine halbe Stunde zu früh, sehe aber, dass der Flug schon gelandet ist. Also laufe ich vor Vorfreude zappelnd hin und her, gucke durch die Glasscheibe zum Gepäckband und sehe - nichts. Für zwei Stunden. Ich habe vergessen, dass el chefo sich natürlich bei der Immigration in die falsche Schlange stellen wird und deswegen viel länger brauchen wird als alle anderen. Aber dann kommt er endlich durch das Tor und nachdem ich ihm noch durch die Scheibe signalisiert habe, welches denn sein Gepäckband ist, ist er da!

Da das alles auch schon wieder ewig her ist, weiß ich nicht mehr wie lange genau wir an bestimmten Orten waren, aber in Bogotá waren wir schon einige Tage. Ein Grund dafür waren eindeutig Leonie und Sophie. Mit diesen beiden supernetten Mädels haben wir Karten (Doppelkopf und Cambio) gespielt, Musik gemacht, Berge (mit der Seilbahn) erklimmt und hatten allgemein super viel Spaß. Schon nach einem Tag hatten wir tausende Insider und haben durchgehend gelacht.

Doch leider mussten wir uns dann von einander verabschieden, weil wir verschiedene Pläne für die kommenden Wochen hatten, gaben uns aber das Versprechen uns in Cartagena wiederzusehen.

Für Flo und mich ging es nach Bogotá weiter nach San Gil, ein kleines Städtchen im Norden von Bogotá, schlappe 7h Busfahrt. San Gil liegt in den Bergen und ist bekannt für Abenteuersport. Man kann raften, paragliden, bungeejumpen, wandern, mountainbiken etc. Das Hostel, für welches wir uns entschieden hatten, war groß, hatte eine Küche und sogar einen Whirlpool!

Als wir ankamen wurden wir direkt im Hostel über alles informiert, was man in San Gil machen kann - Florian hätte am liebsten alles gemacht, aber da mein Budget ein bisschen kleiner ist, mussten wir erstmal überlegen. Am abend lernten wir dann Julia (Niederlande) und Sarah (Australien) kennen, und die beiden wollten am nächsten Tag Paragliding machen. Also wurde uns mehr oder weniger die Entscheidung abgenommen und wir gingen am nächsten Tag paragliden.

Das nächste Highlight in San Gil war das Bungeejumpen! Ich glaube das war der günstigste Bungeejump, den man auf der ganzen Welt machen kann. 20 Euro! Der Nervenkitzel war dadurch auch ein bisschen höher - man kann sich nicht vorstellen, dass die Seile regelmäßig erneuert werden. Aber wir sind ja hart im Nehmen, also ... :

https://youtu.be/MlE0wRuzdlg

Da die Landschaft um San Gil atemberaubend ist, konnten wir es uns nicht entgehen lassen eine zweitages Wanderung in der Umgebung San Gils zu machen. Das tollste an dieser Wanderung war, dass es kein offizieller Wanderweg war, sondern eine Route, die uns ein Typ in Bogotá empfohlen hatte. Deswegen haben wir während dieser zwei Tage, keinen anderen Touristen getroffen, sondern nur Einheimische, die in den winzigen Dörfern entlang unserer Strecke leben. Für mich eine der besten Erfahrungen unserer gemeinsamen Reise.

Doch dann mussten wir San Gil auch schon verlassen, da wir ja Leonie & Sophie in Cartagena treffen wollten.

Die Freude über das Wiedersehen war groß, zumal Flo und ich noch das Vergnügen hatten Sophies Mama und Bruder kennen zu lernen. Außerdem hatten wir schon in Bogotá Leonies Schwester (auch Sophie) und eine Freundin (Lena) von ihr kennengelernt, also waren wir in Bogotá eine Gruppe von acht Personen. Wir waren zusammen feiern, haben Karten gespielt oder gewürfelt, waren am Strand und haben den Travelerlifesyle genossen.

In Cartagena mussten uns Sophie und ihre Familie leider verlassen, da Sophie noch einen Monat auf die Philippinen wollte und ihr Bruder zurück nach Bogotá musste, um sein FSJ weiter zu führen. Doch wir anderen blieben noch ein Weilchen zusammen und reisten nach Minca, ein Städtchen im Norden von Kolumbien, welches ein guter Standort ist, um Tagestouren zu Wasserfällen oder Flüssen zu machen. In Minca trennten Leonie, Flo und ich uns dann von Sophie und Lena und fuhren zusammen in den Tayrona-Nationalpark. Und ich glaube da haben wir dann unsere ohnehin schon tolle Freundschaft komplett perfektioniert. Tolle Strände plus tolle Menschen:

Dann ging alles ziemlich schnell. Vom Tayrona-Park ging es nach Santa Marta, wo Flo und ich noch eine Nacht blieben, und von Santa Marta direkt zurück nach Bogotá, um von da den Flug nach Lima, Peru zu nehmen. Der Abschied war kurz, aber heftig. Doch zumindest Flo würde Leonie bald in Bonn wiedertreffen. In Lima blieben wir ein paar Nächte und flogen dann wegen Zeitmangel nach Cusco, anstatt den 24h Bus zu nehmen.

Cusco ist die Stadt im heiligen Tal in den Anden, von der man allemöglichen Inkaruinen bewandern kann - also auch Machu Picchu. Und Machu Picchu ist, obwohl es das wahrscheinlich touristischste Ziel in ganz Südamerika ist, einfach atemberaubend. Die Landschaft drumherum sogar noch mehr als die Ruine selbst, aber auch die Ruine hat einen ganz besondern Flair.

Eine andere Attraktion in der Nähe von Cusco ist der sog. Rainbow-Mountain - der seinem Namen alle Ehre macht. Ein Berg in den Anden auf 5200 Metern Höhe. Aber wieder war für mich die Landschaft beeindruckender, als der Rainbow-Mountain selbst. Und ja - es war arschkalt.

In Cusco selbst waren wir natürlich auch unterwegs, haben viele Leute getroffen, waren feiern (Mama Africa!!!) und haben die letzte Zeit von Florian genossen. Und dann war leider unsere wundervolle Zeit auch schon vorbei. Wir flogen zusammen zurück nach Lima, von wo aus Florian seinen Rückflug nach Deutschland hatte. Wir verbrachten zusammen 18h am Flughafen von Lima um auf Flos Flug zu warten und liessen noch einmal alles Revue passieren, was wir in den vergangenen sechs Wochen so getrieben hatten. Es war eine unglaubliche Zeit mit Flo und wir gaben uns das Versprechen auch in Zukunft noch oft die Welt zu bereisen! Ich kann leider nie alle Menschen erwähnen, die ich auf meiner Reise treffe, aber auch Flo und ich haben einige super Typen kennengelernt, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden. Dann kam der Abschied. Ich weiß nicht wie es für Flo war, aber ich musste doch einige Tränen unterdrücken. Es ist einfach unglaublich mit seinem besten Freund die Welt zu erkunden.

Flo, du bist und bleibst el chefo 100%!! ¡Besos!

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Mein grosses Ziel für Kolumbien war es, einen Spot für Windsurfen zu finden. Und durch einiges rumfragen und herumreisen fand ich dann endlich den perfekten Spot! Cabo de la Vela!!!
Cabo de la Vela ist ein kleines Dörfchen mitten in der Wüste, - aber natürlich am Meer - wo es nichts gibt: keine Elektrizität, also auch kein Wlan, kein fliessendes Wasser, keine Busanbindung. Dass es kein Wlan gab, verursachte ein grösseres Problem, weil mein nicht nachdenkendes Ich natürlich nicht daran gedacht hat, dass wenn ich 10 Tage nicht schreibe (weil ich es nicht konnte) zuhause kleinere und grössere Panikattacken geschoben werden. Aber abgesehen davon war mein Aufenthalt in Cabo unglaublich.
Ich hatte das riesen Glück in einer Kiteschule arbeiten zu können und ich dafür kostenlos (!) das private Windsurfequipment des Besitzers benutzen durfte. Normalerweise hätte ich pro Stunde ungefähr 20$ bezahlen müssen, aber so konnte ich jeden Tag 1-3h windsurfen, ohne zu bezahlen. Die Besitzer der Kiteschule war das supernette Paar Martín (aus Barranquilla) und Sophie (aus Deutschland), die vor sechs Jahren nach Cabo de la Vela gekommen sind und die erste Kiteschule eröffneten. Den beiden konnte ich die Arbeit gut erleichtern, denn meine Arbeit bestand aus Küche putzen, Gästen Frühstück machen und sich um die Bar kümmern. Für die Bar hatte ich Unterstützung von meinem neuen französischen Freund Tom. Mit ihm habe ich dann sogar später Kitesurfunterricht bekommen - natürlich auch umsonst ;)

Die Kiteschule an sich war, wie jedes andere 'Gebäude' in Cabo auch, ein Holzhaus, was einfach in den Sand gesetzt wurde. Man lebt also wirklich 24/7 am Strand, denn der Übergang zwischen Strand und Wüste ist nicht zu sehen.
Auf den Bildern sieht man sowohl Tom, der jeden Tag Armbänder von den Kiddies gekauft hat (das endete ziemlich schnell in Belagerungen), als auch die Schule mit Gästen, 'Inneneinrichtung' und vor allem dem grossartige Hängemattenbereich, der über der Bar war und den besten Ausblick Cabo de la Velas bot (weil es der einzige erste Stock im ganzen Dorf war. Eine dieser Hängematte war für einen Monat mein Bett.

Ich könnte noch sehr lange über Cabo de la Vela schwärmen, aber was ich am besten an dieser Zeit fand war, dass Martín sich damals, als der Kitesport nach Cabo de la Vela gekommen ist, alle Localkids geschnappt hat und ihnen folgendes Angebot gemacht hat: alle dürfen kostenlos das Kiteequipment benutzen, müssen aber dafür, wenn sie ein bestimmtes Alter und Können erreicht haben, unterrichten. Das hatte zur Folge, dass die Kiteschule von morgens bis abends voll mit den Kinder Cabo de la Velas war, die nur auf den perfekten Wind warteten. Das heisst, ich hatte immer nette Gesprächspartner und ich durfte jeden Tag am Wasser meine neuen Freunde zu bestaunen, wie sie übers Wasser pesen und unglaubliche Tricks machen. Wenn sie dann wirklich mal Schüler hatten, waren sie mehr traurig als glücklich (obwohl sie dann Geld verdienen), weil sie nicht selbst aufs Wasser konnten.

Das einzige Trostpflaster dafür, dass ich Cabo de la Vela nach 3 1/2 Wochen verlassen musste, war, dass ich Flo in Bogotá abholen musste/durfte, und damit eine weitere wunderbare Zeit meiner Reise begann.

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Ich schreibe gerade diesen gesamten Blogeintrag das 4. Mal, weil meine HaNDYAPP DIE GAANZE ZEIT ABSTÜRZCIFOTFHCUZIBW.... WAAAAAAAAAH.
Also entschuldigt bitte die literarische Einfachheit dieses Eintrags.
Nach der geilsten Sylvesterparty meines Lebens in Puerto Viejo überquerte ich am ersten Januar ohne Schlaf und ziemlich verklatscht die Grenze von Costa Rica nach Panamá, wo meine Eltern schon auf mich warteten. Zur Erklärung: meine allerliebsten Eltern hatten sich bereit erklärt schon einmal ohne mich nach Panamá zu fahren, damit ich mit meinen Leuten in CR feiern kann (danke!!!)! Von unserem Treffpunkt aus fuhren wir dann noch 5 weitere Stunden mit einem Minirennbus nach David - zweitgrösste Stadt Panamás und Ausganspunkt für alle möglichen Aktivitäten im Westen. Dort holten wir unseren Leihwagen ab (ein Luxus unvorstellbaren Ausmasses, den ich defintiv nicht mehr gewoht war) und fuhren am nächsten Tag nach Boquete. Boquete liegt in den Bergen und von diesem kleinen Städtchen aus kann man viele Wanderungen machen, wie zum Beispiel die 'The Lost Waterfalls'-Wanderung. Nach den nervenaufreibenden Feiertagen war wandern, schwimmen und Ruhe und Natur geniessen angesagt.

Da es in den Bergen aber naturgemäss etwas kühler ist, sprangen wir mit dem Leihwagen mal eben an den Pazifik rüber - nach Las Lajas. Las Lajas hat einen unglaublich langen und breiten Strand, an dem es nichts gibt, weder ein Hostel noch ein Restaurant. Zum Glück fanden wir dann doch einen Laden der ein einziges Gericht auf der "Karte" hatte: den besten Fisch meiner bisherigen Reise.

Von Las Lajas ging es dann über David mit dem Bus nach Panamá City, damit wir uns dort einen neuen Wagen ausleihen konnten - wir wollten dann nämlich doch nicht mehr auf diesen Luxus verzichten.
Panamá City selbst ist eine beeindruckende Stadt mit grossen Extremen: zum einen die riesige Skyline mit Reichtum und Imposanz und zum anderen heruntergekommene Viertel mit Armut und Verkommenheit.
Aber wer einmal in Panamá City ist kommt natürlich nicht um einen Besuch des Panamakanals herum. Ein relativ teueres aber doch interessantes Unterfangen (solange man das Glück hat, dass auch wirklich gerade ein Tanker geschleust wird).

Unser Hostel in Panamá City war hingegen sehr entspannt und ruhig. Zwar direkt zwischen den Hochhäusern gelegen aber mit seinen 3 Etagen verschwindend klein. Es waren sehr nette Leute da und meine Eltern haben es sehr genossen mal den Hostellifestyle mitzukriegen.

Nach einem 3-stündigen Stau auf der Panamericana kamen wir endlich in Valle de Antón an. Das hat mich nicht wirklich gestört, weil ich seit langer Zeit nochmal Auto fahren konnte.
Valle de Antón liegt in der Mitte eines riesigen Vulkankraters, auf dessen Kanten man hochwandern kann, was wir natürlich gemacht haben. Der Blick war unglaublich. Allgemein die Landschaft in diesem Teil Panamás war atemberaubend.

Um die Abwechslung zwischen Bergen und Strand perfekt zu machen, ging es nach Valle de Antón wieder an die Pazifikküste - nach Santa Catalina. Das sollte auch unsere letzte Station werden. In Santa Catalina fanden wir eine wunderbare Cabaña ganz für uns alleine mit Hängematten, Terasse, Küche, Schlafzimmer und Bad.

Der Strand war auch wunderschön und eignete sich perfekt fürs chillen, in den Wellen toben und wellenreiten. Krönung war das Restaurant was den tolltesten Abendessenblick über Strand und Wasser presigab.

Highlight in Santa Catalina war eindeutig die (ein bisschen überteuerte) Bootstour zur Insel La Coiba. Dies ist die grösste Insel Zentralamerikas und war bis 2004 eine Gefängnisinsel und ab 2005 UNESCO-Weltkulturerbe. Und womit? Mit Recht!! Bei dieser pazifischen Inselgruppe hatte ich ein karibischeres Gefühl als in der Karibik selbst.

Das war leider der letzte Stopp unserer gemeinsamen Reise und wir mussten danach wieder nach Panamá City aufbrechen, damit meine Eltern ihren Flug nach Hause und ich meinen Flug nach Kolumbien nehmen konnten.
Wie ich schon im Titel dieses Eintrags gesagt habe, waren diese 3 Wochen Urlaub vom Urlaub! Sich einmal nicht Gedanken um die alltäglichen Dinge machen zu müssen, aber auch mit geliebten Menschen zu Reisen ist wundervoll. Aber wie meine Eltern auch wissen war ich nicht zu 100% traurig danach wieder alleine weiterzureisen. Das Reisen alleine ist einfach unschlagbar!

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Puerto Viejo. Ein schönes, enspanntes, karibisches Kifferdörfchen (ja es riecht wirklich an jeder Ecke nach Gras) mit einer unbeschreiblichen Atmosphäre. Während ich gerade den Blog schreibe bin ich zwar schon in Panama, mein Herz und meine Gedanken sind aber noch in Puerto Viejo. Leider kann ich euch nicht wirklich einen guten Eindruck von Puerto Viejo vermitteln, weil ich damals immer noch mein S***-Handy hatte und kaum Fotos habe. Ich habe so viele Leute kennengelernt, dass ich sie jetzt nicht alle aufzählen will und mich, obwohl meine Eltern am 25. gekommen sind und am 28. abgereist sind, dazu entschieden habe bis Silvester da zu bleiben (eine unglaublich gute Entscheidung).

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Nach meinem großen Highlight Antigua war ich für zwei Nächte in El Salvador, was mich aber wegen meiner Trauer über das Verlassen der ganzen bekannten Menschen in Antigua nicht wirklich gereizt hat. Also ging es schnell weiter nach Nicaragua - mit einem nervenaufreibenden Grenzübergang nach Honduras. An der Grenze werden nämlich die unter 21-jährigen um eine begutachtete Erlaubnis der Eltern gebeten, die ich natürlich nicht dabei hatte. Doch da man mit ein bisschen in der Schlange umstellen vieles erreichen kann (die letzten aus unserem Bus wurden nicht mehr kontrolliert - wohl zu viel Aufwand), ging es dann doch sicher nach León in Nicaragua. Ein nettes Städtchen, was mich sehr wegen des Kolonialstils an Antigua erinnert hat.

In Matagalpa habe ich dann Matthias aus Aachen getroffen, der in Matagalpa ein FSJ macht. Ich konnte eine Woche für lau bei ihm wohnen. Seine Mit-FSJler sind entspannte Menschen, mit denen man gut feiern konnte.

Dann ging es über Masaya nach Granada, wo ich viele coole Menschen kennengelernt habe und deswegen auch über 2 Wochen blieb. Highlight waren eindeutig der Volcán Masaya, von dessen Spitze man in den aktiven Krater gucken konnte, und der 1$ Hotdog, der uns 2 Wochen ernährt hat.

Mit den beiden Bremenern Marie und Yasmin und dem Bonner Ruben habe ich mich so gut verstanden, dass wir uns entschieden zusammen weiterzureisen: Ometepe, die größte Insel im größten See Zentralamerikas. DIE Atraktion auf der Insel ist für die meisten sich ein Motorrad zu leihen (für einen Spottpreis von 20$ für 24h) und damit über die Insel zu pesen.

Mit den Flitzern fuhren wir zu Los Ojos de Agua (dt. die Augen des Wassers) - Naturpools mit glasklarem Wasser und spaßigen Extras wie Slagline oder Schaukeln zum reinspringen.

Leider war dann die Reise mit Marie und Yasmin schon zuende, doch ich bin mir sicher, dass wir uns in Deutschland (oder sonst wo auf der Welt) wiedersehen werden. Mit Ruben ​jedoch fuhr ich nach Puerto Viejo in Costa Rica. Ein schönes, enspanntes, karibisches Kifferdörfchen (ja es riecht wirklich an jeder Ecke nach Gras) mit einer unbeschreiblichen Atmosphäre.

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Meine erste laengere Pause habe ich in Antigua gemacht. Ein schoenes kleines Kolonialstaedtchen mit unbeschreiblicher Atmosphaere und sehr vielen netten Travelern. Zuerst war ich im Hostel "Tropicana", ein belebtes Partyhostel, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Nach der allerersten Nacht war ich schon ein guter Freund der dort arbeitenden Travelern und so gut wie im Team. Deswegen war ich auch insgesamt gut 4 Wochen in Antigua.
Ein besonderes Ereignis war die woechtentliche Techno-Poolparty in einem alten Freibad (mit der Tanzflaeche, DJ-Pult und Bar im leeren Pool), die die alle Traveler zu Hoechstform auflaufen liess.

Ausser Party machte ich auch einen zweiwoechigen Spanischkurs, wo ich wiederum viele neue Menschen kennengelernt habe. Waehrend dieser Zeit war ich in zwei Gastfamilien, die beide super nett und gastfreundlich (und irgendwie miteinander verwandt) waren.

Ich muss hier jetzt irgendetwas reinschreiben, weil das sonst mit dem Format und Design nicht hinhaut:
Supercutes Kaetzchen

Vulkan Acatenango

Das angstrengenste ueberhaupt war die Vulkanwanderung auf den inaktiven Vulkan Acatenango, von dem man eine grandiose Aussicht sowohl auf den aktiven Vulkan Fuego (der seinem Namen alle Ehre macht) als auch auf eine faszinierende Wolkenlandschaft und dem Sonnenaufgang hat. Wir mussten alles selber tragen, inkl. Zelt, Isomatte, Kleidung fuer Minustemperaturen, Essen, 4 Liter Wasser und das wichtigste: eine Flasche Rum!

Mit einer Gruppe von etwa 20 Leuten und 2 Guides machten wir uns auf die 5-6 Stunden Tour, wo es wirklich NUR bergauf ging. Auf 3600 Metern schlugen wir dann unser Lager auf und sassen gemuetlich am Lagerfeuer und tranken unseren Rum. Um 3 Uhr morgens ging es weiter, um auf die Spitze des 4000 Meter hohen Vulkans zu gelangen. Von dort aus hatten wir dann diese beeindruckende Sicht auf den Vulkan Agua und den Sonnenaufgang:

Nach den 4 Wochen in Antigua viel es mir sehr schwer die Stadt wieder zu verlassen. Doch da ich ja mit dem Ziel nach Argentinien zu kommen losgereist bin, muss ich mich mal ein bisschen ranhalten ;)

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Von Flores ging es nach Semuc Champey - bekannt fuer die Naturpools, in denen sich klares, reines Wasser befindet. Meine Travelbuddies und ich konnten schwimmen und ein paar schoene Naechte mitten im nirgendwo geniessen. Das Bild unten rechts zeigt den Blick aus unserem Hostel - wirklich malerisch im tiefsten Dschungel (ich musste gerade nachschauen wie man das schreibt). Auf dem Weg dorthin habe ich das erste (und letzte mal - bis jetzt) bereut, dass ich meine Gitarre dabei habe, denn es ging auf einem Minipickup stehend ueber Pfade, die man kaum Strasse nennen darf. Doch die Tortur war es definitiv Wert.

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Meine erste Station in Guatemala war die Inselstadt Flores mit den grossen Mayaruinen "Tikal" in der Naehe. Tikal war frueher eine der groessten Mayastaedten ueberhaupt. Im Hostel "los amigos" in Flores habe ich viele Traveler wiedergetroffen, die ich auf meiner bisherigen Reise kennengelernt hatte. Insgesamt also ein paar gute erste Tage in Guatemala.

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Mein einziger Stop in Belize war die Insel Caye Caulker. Ein malerisches buntes Inselchen in der Karibik. Es hat 20 min gebraucht um sie zu umrunden. Mit mir unterwegs sind Jakob (Selfie) und 3 verrückte Engländer, die ich auf meiner weiteren Reise einige Male wieder getroffen habe.

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