Nachdem ich hier hauptsächlich Beiträge über meine Reiseziele und meine Freizeit gepostet habe, möchte ich gerne mehr über das Leben als Au Pair erzählen.

Bevor ich im Juli 2016 in die Nähe von Boston gezogen bin, um bei einer amerikanischen Familie mit drei Kindern zu leben, hätte ich diesen Job nicht als richtige Arbeit bezeichnet. Natürlich wusste ich, dass ich viele Aufgaben haben werde und ich in erster Linie herkomme um auf Kinder aufzupassen, jedoch habe ich mir alles ein bisschen einfacher vorgestellt. Ich kannte das amerikanische Leben schon, weil ich 2014 für ein halbes Jahr bei einer Gastfamilie in Nebraska verbracht habe, aber da war alles ein bisschen anders.

Au Pair sein ist ein Vollzeitjob, denn man kann bis zu 45 Stunden pro Woche arbeiten. Ich habe meistens von Montag bis Samstag gearbeitet und am Sonntag hatte ich frei.

Während der Schulzeit war mein Tagesablauf jeden Tag ziemlich ähnlich. Ich weckte die Kinder um 7:00 Uhr auf und habe für die jüngeren die Kleidung für den Tag rausgesucht. Dann hat es immer eine Weile gedauert, bis sie endlich aus dem Bett waren und beim Zähneputzen gab es öfter Diskussionen, das haben sie nämlich, wie de meisten Kinder, nicht so gerne gemacht. Das hat sich aber über das Jahr hin verbessert und mittlerweile machen sie eigentlich fast alles von alleine. Ich war auch dafür verantwortlich die Lunchboxen vorzubereiten. Das Frühstück machte entweder ich oder der Gastvater. Meistens war das aber nur Müsli oder Oatmeal und bereitete daher nicht sehr viel Aufwand.

Um ca. 8:20 Uhr sind dann die Kinder, der Hund und ich zum Bus gegangen. Die Bushaltestelle war nicht weit vom Haus entfernt und anschließend bin ich meistens noch mit dem Hund eine Runde durch die Nachbarschaft gegangen. Danach hab ich noch die Reste vom Frühstück weggeräumt und die Kinderzimmer ein bisschen aufgeräumt.

Zirka zwei Mal pro Woche musste ich die Wäsche von den Kindern waschen. Zum Glück ist es in den USA so üblich dass alles nach dem Waschen gleich in den Trockner kommt und danach nur noch gefaltet wird. Also das Bügeln habe ich mir meistens erspart.

Danach hatte ich bis 15:00 Uhr frei und konnte meinen Tag so gestalten wie ich will. Ich konnte auch immer ein Auto benützen, das ist in Amerika auch wirklich notwendig.

Um 15:00 Uhr bin ich dann wieder mit dem Hund spazieren gegangen, bis um 15:25 Uhr der Schulbus gekommen ist. Danach habe ich immer gleich die Lunchboxen sauber gemacht und den Kindern mit ihrer Hausübung geholfen.

Die Kinder hatten dann immer verschiedene Aktivitäten wie z.B. Klavier, Softball, Lacrosse, Fußball, Girls Scouts, Karate oder Gymnastics. Dort habe ich sie dann hingefahren.

An Schulfreien Tagen haben wir oft etwas unternommen. Wir sind zum Spielplatz gefahren, waren in einem Museum oder im Schwimmbad, Eis essen oder im Kino.

Abschießend kann ich sagen, dass man die meiste Zeit des Jahres mit seinen Gastkindern verbringt. Auch wenn es manchmal sehr anstrengend war bin ich froh das Leben als Au Pair kennengelernt zu haben. Ich hatte echt sehr viel Glück mit meiner Gastfamilie, besser kann man es kaum erwischen.

Das war nur ein kleiner Einblick, es gibt noch sehr viel zu erzählen. Positives und auch ein paar Dinge die mir nicht so gut gefallen haben. Falls jemand interessiert ist kann man mich gerne fragen. :)

Move your blog to Nouw - now you can import your old blog - Click here

Likes

Comments

Anfang Juni bin ich mit dem Bus zu den Niagara Fällen gefahren. Bei den Niagara Fällen kann man entweder die kanadische oder die amerikanische Seite besuchen. Ich war auf der kanadischen Seite und man glaubt gar nicht was sich für eine "Tourismus-Welt" neben den Wasserfällen verbirgt. Es gibt seeeehr viele Touristen-Attraktionen, von einem Riesenrad , über Gruselkabinetts bis hin zu Karaoke, Museen und Minigolf. Ich finde, dass die Hauptattraktion von dem ganzen ein bisschen überschattet wird.

Bei den Wasserfällen selbst kann man aber trotzdem auch einiges machen. Man kann zum Beispiel mit einem Boot ganz nahe an die Fälle fahren oder bei "Journey behind the Falls" durch einen Tunnel im Berg hinter die Fälle gehen.

Likes

Comments

Im Mai haben mich meine Eltern besucht. Wir verbrachten ein paar Tage in Westwood und Boston, danach sind wir nach Cape Cod und Marthas Vineyard gefahren.


Province Town ist an der letzten Spitze von Cape Cod.

Whale watching in Plymouth.

Likes

Comments

Schon vor zwei Monaten war ich mit einer Au Pair Gruppe übers Wochenende in Washington D.C.. Die Busfahrt dorthin hat sehr lange gedauert, über zehn Stunden. Wir sind Freitagabend um ca. 22 Uhr angekommen und um unsere Zeit in Washington D.C. voll auszunützen, sind zwei Freundinnen und ich noch mit dem Uber ins Zentrum gefahren und in einen Club gegangen. Es hat uns aber dann nicht sehr gut gefallen, darum sind wir nach ungefähr einer Stunde wieder zurück ins Hotel.

Am nächsten Tag sind wir früh aufgestanden, denn es stand eine Tour durch Washington D.C mit einem Tour-Guide am Plan. Die berühmten Sehenswürdigkeiten "Lincoln Memorial" und "Washington Monument" sind ganz nah aneinander. Zum "State Capitol" und zum Weißen Haus mussten wir ein bisschen weiter gehen.

Nach der Tour haben wir noch das schöne Wetter genossen und am Abend hatten wir etwas ganz besonderes vor, wir konnten zum "International US Naval Academy Ball" gehen.

Likes

Comments

Nach drei Jahren habe ich endlich meine Gastfamilie in Nebraska besucht, bei der ich 2014 mein Auslandssemester verbracht habe. Es war wirklich schön die Familie und die Umgebung nach so langer Zeit wiederzusehen.

Ich bin wirklich froh, dass ich mein Auslandsemester in Nebraska verbringen konnte. Es ist ganz anderes als Massachusetts und ich kenne nur wenige dich auch schon mal dort waren und das ist auch verständlich, denn wer will den schon freiwillig nach Nebraska? :P Dort gibt es wirklich nicht viel außer Felder, Bauernhöfe und Kühe. Aber die Leute in Nebraska sind sehr herzlich und hilfsbereit und es ist irgendwie ein ganz anderes Leben im Vergleich zu hier in Boston.

Ich konnte auch die Schule besuchen, weil meine Host-Mom dort arbeitet. Es war echt interessant die Lehrer wieder zusehen und ein paar meiner jüngeren Freunde gehen auch noch immer dort zur Schule. Die Schule ist eine katholische Privatschule und mir hat das eigentlich recht gut gefallen.

Izzy ist das Kind von meinem Gastbruder. Am Ende von meinem Auslandssemester konnte ich seine Hochzeit besuchen und jetzt hab ich endlich auch sein Kind kennengelernt.

Likes

Comments

Ich bin echt froh, dass ich nicht weit von New York weg wohne. Es ist so cool einfach übers freie Wochenende nach New York zu fahren, ohne viel Aufwand. Im Februar war ich mit Alex dort und es war echt ein perfektes Wochenende. Ich glaube, uns hat es auch soooo gut gefallen, weil das Wetter so schön war. +17-21°C sind im Februar zwar nicht richtig, aber uns hat es trotzdem sehr gefallen.

Vor drei Jahren war ich auch im Februar in New York um Julia zu besuchen und da war es so kalt, dass es gar keinen Spaß gemacht hat, draußen zu sein. Ich hatte schon Angst, dass es wieder so kalt ist weil hier ist das im Februar eigentlich normal, aber nein dieses mal zum Glück nicht.

Alex und ich sind mit einem Hop-on-Hop-off Bus durch die Stadt gefahren. Es war echt cool und wir hatten die Möglichkeit fast alle Sehenswürdigkeiten, in nur einem Wochenende, zu sehen.



Cats

Das Highlight war, dass wir uns eine Broadway Show angeschaut haben. Die Tickets haben wir ein paar Stunden vorher bei "Tkts" gekauft, dort werden die Resttickets um den halben Preis verkauft. Wir dachten, dass die Plätze dann sicher nicht so gut sind, aber dann bekamen wir Tickets in der vierten Reihe in der Mitte. Wir hatten also perfekte Sicht auf die Bühne.

Am Sonntag haben wir bei "Le Pain Quotidien" auf der Upper East Side gefrühstückt. Das war nicht weit vom "Museum of the City of New York" entfernt. Den Eintritt dazu hatten wir bei dem Hop-on-Hop-off Bus Ticket inklusive.

Likes

Comments

Celtics ist das Basketballteam von Boston. Anfang Jänner hab ich mir ein Spiel angeschaut. Das Spiel war im TD Garden in Boston und die Gegner waren die Charlotte Hornets, das ist das Team von North Carolina.

Und noch ein paar Bilder von Boston:

Likes

Comments

Silvester hab ich mit Josefin in Boston verbracht. Es spielte eine Band und es gab Feuerwerke um 19:00 Uhr und um 00:00 Uhr. Leider hat es um ca 23:30 Uhr zum Regnen begonnen, aber es war trotzdem ein schöner Start ins neue Jahr.

Likes

Comments

Über Weihnachten bin ich mit meiner Gastfamilie nach South Carolina geflogen. Dort wohnen die Eltern und der Bruder mit Familie von meiner Host-Mom. Wir sind von Boston nach Charlotte in North Carolina geflogen und von dort aus weiter mit dem Auto nach Aiken in South Carolina.

Mir hat es in South Carolina sehr gut gefallen, vor allem das Wetter war super. Wir hatten jeden Tag um die 20°C Grad.

Meine Gastfamilie ist jüdisch aber die Familie in South Carolina ist katholisch. Darum waren wir auch dort am 24. Dezember in der Kirche. Die Messe war wie daheim und zum Schluss wurde "Stille Nacht" gesungen und die erste Strophe war in Deutsch.

In Amerika wird Weihnachten erst am 25. Dezember gefeiert. Meine Gastkinder sind um ca 7:00 Uhr aufgewacht und waren schon ganz nervös wegen den Geschenken. Um ca 8:00 Uhr war die Bescherung und auch ich hab ein paar Geschenke bekommen. Am Nachmittag sind die anderen Familienmitglieder gekommen. Der Bruder meiner Gastmutter mit seiner Frau und sieben Kindern.

Die nächsten Tage waren wir ein paar mal spazieren um das schöne Wetter zu genießen und ich war mit meiner Host-Mom und den Kids in der kleinen Stadt Aiken.

Am Donnerstag sind wir alle zusammen ins Kino gegangen um den neuen Star Wars Film Rogue 1 zu sehen. Das Kino war ca 40 min entfernt in Georgia. Also war ich in der Woche in drei verschiedenen Staaten.

Am Samstag Vormittag ging dann schon wieder unser Flug zurück nach Boston.

Likes

Comments