Hallo Leute!

Es sind mal wieder Schulferien in Kenia, sodass ich wieder unterwegs bin und das Reisen genieße! :D
Gemeinsam mit Adalie und Anna war ich zuerst am Lake Baringo, dann am Lake Bogoria und anschließend in Nakuru. Die Reise war leider ein wenig überschattet davon, dass Anna krank war, aber insgesamt wirklich toll!
Am Lake Baringo haben wir 2 nächte gezeltet und nachts sogar die hippos gehört.
Adalie und ich haben einen sehr interessanten nature-walk mit "captain Sam" gemacht: Kaktusfrüchte probieren, eine Schlange auf der Hand halten, Skorpione sehen, Aloe vera auf den Arm streichen und ein super Ausblick über den See standen auf dem Programm.

Am Morgen haben wir dann - auch mit Anna - eine Bootstour gemacht, hinein in den Sonnenaufgang.
In Marigat, der Zwischenstation zwischen den beiden Seen waren wir dann nochmal im Krankenhaus weil es Anna noch nicht besser ging, das war wirklich seltsam, aber hier erspare ich euch Details.

Die Fahrt zum Lake Bogoria war sehr Nerven aufreibend für alle: Nur so viel, am Ende haben wir in Wellblech lodges anstatt im Kudu Camp übernachtet.
Die waren aber sehr sauber und die Besitzerin war auch echt lieb :)
Dienstag sind wir mit dem Motorrad durch den Lake Bogoria Nationalpark gefahren bis zu den heißen Quellen.
Anschließend sind wir zurück nach Nakuru und haben dort noch 2 tolle Tage gehabt!

Ein wunderschöner Urlaub mit vielen Eindrücken der Natur!

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Am 11. März waren Markus,Linus und ich bei den Fourteen Falls genannten Wasserfällen in der Nähe der Stadt Thika.
Die Fahrt war ziemlich lange, hat aber mit einer eindrucksvollen Aussicht vom Thika Highway auf die Skyline Nairobis und 90er Musik trotzdem Spaß gemacht :)
Der Eintritt den man bezahlen muss, fanden wir zwar überteuert (1500 Ksh -ca. 15€) aber insgesamt hat es sich trotzdem gelohnt.
Das ist wirklich ein beeindruckendes Naturschauspiel, was man dort zu sehen bekommt!
Leider ist das Wasser flussaufwärts ziemlich dreckig und vermüllt, was ich sehr schade finde..

Alles in allem ein toller Ausflug!

Leider findet mein Handy die Fotos nicht, wenn ich sie finde, kommen sie aber noch!

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Hallo Ihr Lieben!

Ich denke, jetzt soweit in meinem neuen Projekt angekommen zu sein, dass ich euch etwas mehr darüber erzählen kann.

Das Projekt heißt Marianne Center und wurde im Jahr 2010 von Niederländern gegründet.
Die nächstgrößere Stadt heißt Limuru und ist zu Fuß in ca.45-60 Minuten zu erreichen.
Limuru liegt nahe am Rift Valley und ist 45 Minuten mit dem Matatu von Nairobi entfernt.

Es ist ein Vocational Training Center, soll also junge Menschen mit Lernschwierigkeiten mehr Chancen bieten, in den Beruf zu starten.
Daher gibt es neben Englisch-, Mathe- und Kiswahiliunterricht auch Stunden, die mit Nähen, Gartenarbeit oder in der Bäckerei verbracht werden.
Wir betreuen zur Zeit 27 Schüler und Schülerinnen, von denen 26 außer in den Ferien auch im Marianne Center leben.

Das Schuljahr ist in 3 Terms eingeteilt: von Januar bis Ende März, von Mai bis Ende Juli und von September bis Ende Oktober.
In der Mitte des Terms ist jeweils eine Ferienwoche.
An die Eigenheiten der Schülerinnen und Schüler habe ich mich bereits gewöhnt und auch sonst habe ich mich gut eingelebt.

Mit Markus, meinem Mitfreiwilligen, der seit September schon hier ist, verstehe ich mich auch sehr gut und es hat mir den Start sehr erleichtert, jemanden zu kennen.

Um euch ein bisschen an meinem Leben teilhaben zu lassen, beschreibe ich jetzt meinen Tagesablauf:
Ich stehe um 7.30/7.40 Uhr auf und mache mich fertig, dann gehe ich nach draußen und frühstücke eine Tasse Porridge (Man gewöhnt sich sehr schnell daran).
Nach dem Porridge geht es los mit der 'devotion' also Gesang und Gebete.
Danach startet der Unterricht,wobei die Schülerinnen und Schüler in jedem Fach eingeteilt sind in die Beginner, intermediates und Upper class, also nach ihren Begabungen.
Ich kann mir den ganzen Tag über aussuchen, in welchem Unterricht ich assistieren möchte.
Am meisten Spaß macht mir persönlich der Unterricht in der Bäckerei.
Um 10.30 Uhr gibt es Tee und meistens ein Gebäckstück als Snack.
Nach dieser sogenannten 'Health Break' geht es bis zum Mittagessen um 13 Uhr weiter mit dem Unterricht. Meistens gibt es hier Githeri, also Mais und Bohnen.
Nach dem Mittagessen ist dann nochmal bis 16 Uhr Unterricht, danach haben die Schüler und Schülerinnen und auch ich Freizeit.
Die verbringe ich oft in angeregten Diskussionen mit Markus, mit lesen oder wir machen Besorgungen in Limuru.
Abendessen (Ugali=Maisbrei mit Gemüse) gibt es um 19 Uhr.
Danach bin ich dann meistens auch müde und gehe um ca. 21 Uhr ins Bett.

Ich genieße es wirklich, hier sein zu dürfen und die Schülerinnen und Schüler wachsen mir mit jedem Tag mehr ans Herz.

Natürlich gibt es jedoch auch Situationen, die mir Schwierigkeiten bereiten.
Beim wöchentlichen Meeting verstehe ich zum Beispiel nur sehr wenig, weil alle auf Swahili reden.
Auch die finanzielle Situation ist für mich nicht einfach zu verstehen.

Alles in allem gefällt es mir hier aber wirklich gut und ich genieße meine Zeit hier!

Liebe Grüße, Hannah

Die Küche

Das Haupthaus (Klassenräume und Schlafräume)

Mein Zimmer

Der Mädchenschlafsaal

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Ich möchte euch einen Artikel empfehlen, den ich selbst nur durch eine Empfehlung einer anderen Freiwilligen aus Indien entdeckt habe, der aber ziemlich gut Gedanken widerspiegelt, die auch in mir hochkommen.

https://perspective-daily.de/article/188/rqPalnCt#/

Seit Sonntag bin ich jetzt wieder im Projekt und ich hatte gar nicht mehr im Kopf, wie schön es ist, hier zu sein und wie toll die Schüler einfach sind!

Auch wenn ich gerade eine nachdenkliche Phase durchlaufe, auch über meine Wertvorstellungen und ähnliches, geht es mir ziemlich gut!

Ganz liebe Grüße, Hannah

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Diese Woche war oder ist wirklich nicht leicht für mich.
1. Habe ich am Mittwoch Henrik am Flughafen verabschiedet, was mir in dem Moment leichter gefallen ist als gedacht, aber im Nachhinein doch schwerer wiegt, als ich gedacht habe

2. Haben wir gestern Theresa zum Flughafen gebracht. Sie ist nach ihrem 6-monatigen Freiwilligendienst jetzt wieder in Deutschland.
Dieser Abschied fällt mir besonders schwer, weil wir uns einfach super verstanden haben und eigentlich jedes Wochenende etwas miteinander unternommen haben.

Merle (mit der ich mich seit dem Vorbereitungsseminar in Deutschland schon sehr gut verstehe) ist jetzt wieder in Westkenia, also 6-8 Busstunden entfernt, nachdem sie 3 Wochen bei mir in der Gastfamilie gelebt hat.
Auch Anna ist dann heute morgen wieder nach Kisumu gefahren, sodass ich jetzt mit Linus und Markus in Nairobi bleibe.

Irgendwie bereiten mir die Gedanken über die vielen Möglichkeiten,die ich nach meinem Freiwilligendienst in Kenia habe, auch Kopfzerbrechen.
"Was will ich studieren? Wo?
Wann will ich anfangen? Will ich nicht doch noch lieber reisen?" Sind Fragen die mir durch den Kopf schwirren.
Durch Gespräche mit meiner Familie und meinen Mitfreiwilligen hoffe ich, im Laufe der zweiten Hälfte antworten darauf zu finden. Danke für die guten Gespräche! :)

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Besuch vom Marianne Center und Aussichtspunkt übers Rift Valley

Nachtschwimmen im Pool

Gedi Ruinen in Watamu

Unsere Unterkünfte Malindi/Lamu

Hells Gate Nationalpark

Hallo!
Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder :)

Am 17.02 habe ich Henrik nachts vom Flughafen abgeholt und am Tag haben wir uns Nairobi angeschaut.
Am Samstag waren wir zusammen mit Theresa im Hells Gate Nationalpark bei Naivasha.
Dort sind wir mit dem Fahrrad durchgefahren. Das hat super viel Spaß gemacht;war aber auch sehr anstrengend :D
Sonntag sind wir dann nach Lamu geflogen, auf eine sehr schöne Insel an der Nordküste Kenias. Dort gibt es 6500 Esel und nur 3 Autos  :)Wir waren jeden Tag am Strand spazieren und haben uns frische Säfte und fangfrischen Fisch schmecken lassen.
Donnerstag ging es dann weiter nach Malindi, einen sehr italienisch geprägten Ort an der Küste.
Hier rufen die Leute anstatt 'jambo' schon 'ciao' wenn sie dich sehen.
Hier hatten wir ein Hostel mit Privatem Pool und sehr leckerem Frühstück und es war super entspannt,aber auch ziemlich surreal.
Montag sind wir zurück nach Nairobi geflogen und haben uns Dienstag mein Projekt in Limuru angeschaut.
Diese Nacht habe ich Henrik wieder zum Flughafen gebracht.

Insgesamt war es eine super tolle Zeit, die ich echt genossen habe!
Ich habe einfach nochmal eine andere Sichtweise auf manche Dinge erfahren können und viele gute Gespräche gehabt!
Auch wenn ich zugeben muss, dass es anfangs etwas seltsam war, jemanden aus deinem Leben in Deutschland auf einmal hier zu bei sich zu haben, war es doch wunderschön und die Zeit verging viel zu schnell!

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Erstmal wünsche ich Euch allen ein frohes neues Jahr 2017!

Bei mir gibt es ganz schön viele Neuigkeiten:
Ich habe die Gastfamilie in Buruburu gewechselt und lebe jetzt bei Angela, die sehr nett ist und super lecker kocht! :P
Hier fühle ich mich echt super wohl!

Außerdem werde ich mein Projekt wechseln. Auf dem Zwischenseminar am 04.Januar habe ich noch einmal mit der Organisation gesprochen und war danach im Kyale Small Home (Meinem eigentlichen Projekt) und im Marianne Center.
Das liegt ca 1 Stunde von Nairobi entfernt in Limuru.
Mein erster Eindruck war sehr positiv und ich habe mich dort echt wohl gefühlt.
Es ist eine Art Förderschule für junge Erwachsene mit Fächern wie zum Beispiel Backen und  Dinge des Alltags.
Dort hat es mir sehr gut gefallen und heute habe ich endlich die Nachricht erhalten, das ich auch wirklich dorthin wechseln kann :)
ich freue mich sehr auf neue Herausforderungen und Aufgaben.

Außerdem ziert meinen Körper nun ein ganz besonderer Schmuck, ich habe mich tattoowieren lassen :)

Ich werde euch weiteres berichten, wenn ich wirklich gewechselt habe!

Mein Weihnachtsgeschenk - ein neues Tagebuch
Danke, Anna! :)

Ich im Tattoostudio

Mein erstes Eis seit ich in Kenia bin!

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Ich muss zugeben, dass Heiligabend einer der Tage war, vor denen ich von Anfang an am meisten Angst hatte. Einfach weil es mir an diesem Tag (normalerweise) sehr viel bedeutet, mit meiner Familie zusammen zu sein und ich sowieso relativ oft Heimweh habe.

Eine der Freiwilligen -Anna- hat in ihrem Projekt ein eigenes Haus. Sie hat uns angeboten, dass wir dort Weihnachten feiern könnten.
Also haben wir in Ahero (ca.30 km von Ahero entfernt) mit insgesamt 5 deutschen Freiwilligen gefeiert.
Wir haben sehr viel Zeit und Arbeit ins Kochen investiert, unser Menü:

- Möhren-Ingwer-Suppe (nach Mamas Rezept)
- frittiertes Hähnchen, Reis und Kartoffelsalat
- Weiße Mousse au chocolat

und das alles auf einem Gaskocher!
Außerdem haben wir gewichtelt, das war sehr schön :)
Ich habe Markus gezogen und sehr zeitaufwendig ein Foto Album gebastelt, da er sehr gerne fotografiert.
Von Anna habe ich ein neues Tagebuch (meins ist fast voll), Apfeltee und Schokolade geschenkt bekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe ♡.
Mama hat mir sogar eine Krippe und einen Tannenbaum geschickt, sodass wir eine kleine Weihnachtsecke aufgebaut haben :)
Insgesamt war es sehr weihnachtlich und wunderschön :)
Gefehlt hat mir zum Beispiel das Weihnachtslieder singen und der Besuch eines Gottesdienstes und natürlich meine Familie, auch wenn das Heimweh viel weniger schlimm war, als ich erwartet hatte, weswegen meine Angst völlig unbegründet war.

Für den fehlenden Gottesdienst gab es allerdings einen kleinen Trost: Mittags wurde am 24. auf dem Hof ein Kalb geboren und wir durften zugucken :) Das war echt mega süß!
Für mich heißt das Kalb auf jeden Fall Jesus :D

Den 25. Und 26. Haben wir ganz entspannt auf der Veranda verbracht. Das war dann nicht so weihnachtlich aber sehr entspannt.
Vom kenianischen Weihnachten haben wir leider nicht so viel mitbekommen, was ich ein bisschen schade fand.

Insgesamt war es sehr schön,ich hoffe ihr alle hattet genauso schöne Tage wie ich!
Ich wünsche allen ein gesegnetes neues Jahr 2017 mit vielen tollen Erlebnissen, die euch jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht zaubern :)

Lebkuchen aus Theresas Weihnachtspaket

Markus schaut sich sein Geschenk an, er hat sich sehr gefreut auch wenn es auf dem Bild nicht so aussieht :D

Unsere Weihnachtsecke ♡

Das neugeborene Kalb mit seiner Mama

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Vom 04.-22. Dezember waren wir bei einem Workcamp im Westen Kenias.
Das Dorf heißt Boyani, der Ort Gambogi und es ist ca. eine halbe Stunde von Kisumu entfernt.
Am 03.12 hatten wir eine kurze Einführung, wo wir Nikola, eine andere Freiwillige aus Deutschland, Aneta aus Tschechien und Marzi aus Polen (sie lebt aber in Frankreich) kennengelernt haben.
Außerdem waren noch Eugene, Ed, Dominic, Ronnie und Jesse- alles kenianische Freiwillige- mit auf dem Workcamp.
Das Workcamp hat bei der African Divined  Church stattgefunden.
Vorher bei der Einführung haben alle gesagt, dass sie hoffen,dass es nicht so kirchlich ist und es viel Arbeit gibt.
Leider war in der ersten Woche das Gegenteil der Fall..
Wir haben Schulen besucht (und sind dafür auch mal eine Strecke 3 Stunden gefahren)
und wurden dauernd fotografiert und gefilmt..
Samstag waren wir beim Kakamega Rainforest und haben dort den Sonnenaufgang gesehen, das war mega schön :)
Sonntag wurden wir in 3 Gruppen aufgeteilt (ich war mit Marzi und Aneta in einer Gruppe) und alle waren bei unterschiedlichen Taufen. Das war schon sehr schrill, denn wir sind erstmal 1 Stunde in der Mittagssonne zu einem "Fluss" gelaufen und dann wurden die Kinder da reingetaucht- eins nach dem anderen, völlig unpersönlich.
Dann hat es wie aus Kübeln angefangen zu regnen und damit war die Taufe dann beendet. Wir mussten/ durften dann in nassen Klamotten noch mit den höchsten Leuten Mittagessen.
Die zweite Woche war durchaus besser, also es gab Arbeit (leider immer in der Mittagshitze).
Montag und Dienstag haben wir Ziegelsteine gemacht, Mittwoch haben wir Steine geschleppt und Donnerstag Mais geschält.
Freitag haben wir den Hof von ADC sauber gemacht.
Samstag auf Sonntag waren wir in Kisumu, das war auch echt schön dort und wir mussten nicht wieder mit in die Kirche:D Unter 5 Freiwilligen haben wir für Weihnachten gewichtelt und in Kisumu unsere Geschenke besorgt.
Wir haben in einem Restaurant direkt am see total leckeren Tilapia aus dem Viktoriasee gegessen!
Montag waren wir dann nochmal beim Brick moulding und leider hatten wir auf der Rückfahrt ein schlimmes Erlebnis:
Wir saßen alle hinten auf einem Pick-up und plötzlich ist der langsamer geworden und wir haben einen Motorrad Fahrer ohne Helm auf der Straße liegen sehen. Er hatte Blut am Kopf und sein Bein war verdreht.
Wir alle waren so geschockt, dass wir nichts gesagt haben, zum Beispiel, dass der Fahrer halten soll.
Deswegen fühle zumindest ich mich auch noch immer schuldig.
Dann sind wir also weitergefahren und plötzlich überholt uns das Fahrzeug, das mit in den  Unfall verwickelt war (das stand vorher neben dem Motorrad Fahrer am Straßenrand).
Und dann ist ein anderer Motorrad Fahrer dahin gefahren, hat sein Motorrad davor auf die Straße gelegt und die wollten das Auto anzünden bzw den Fahrer verprügeln. Das scheint hier ganz normal zu sein und wurde uns am Anfang auch gesagt auf dem Einführungsseminar, aber es mit eigenen Augen zu sehen ist schon nochmal was anderes.
Als wir zurück bei ADC waren, haben wir einen der Verantwortlichen dort, der mit im Auto saß, gefragt, warum wir nicht angehalten haben und er hat gelacht und gesagt, dass das nicht unsere Angelegenheit sei.
Da war ich echt wütend und habe das auch zum Ausdruck gebracht.
Danach wollten wir alle abreisen, aber haben uns dann doch entschieden, zu bleiben.
Wir hatten dann Dienstag auch ein Gespräch mit dem ADC- mann.
Irgendwie kam dann auch raus, dass der Motorrad Fahrer im Krankenhaus ist und der Autofahrer zur Polizei gegangen ist.
Dienstag haben wir nichts gemacht  (bzw ich habe mein Wichtelgeschenk  (ein Foto Album) gebastelt.
Mittwoch waren wir dann zum Mittagessen beim Bischof, aber der Bischof hat nicht mit uns gegessen sondern wir saßen da alleine in seinem Wohnzimmer, echt seltsam.. Das Essen war aber sehr gut! :D
Donnerstag sind wir dann nach Ahero gefahren, um hier Weihnachten zu feiern.

Insgesamt fand ich das Workcamp okay, aber ich habe mich gefühlt wie bei einer Sekte, denn nachts wurde immer getrommelt und die Leute waren mir fast alle unsympathisch.
Außerdem hatte ich das Gefühl dass das Geld aus Opferstock und Spenden oft in die privaten Zwecke des Bischofs investiert wird.

Die Dachterrasse vom Guesthouse in Kisumu

Von links nach rechts: Anna, Adalie, Theresa, Linus, Markus, ich und unten links Merle

Sonnenaufgang über dem Kakamega Rainforest

Theresa und Linus im Rainforest

Theresa und ich

Bricksmoulding

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Hallo erstmal!
Seit ich nicht mehr im Projekt bin, habe ich einfach kaum noch Zeit, Blogeinträge zu schreiben.
Das fühlt sich richtig gut an! :D
Mit 5 von 7 Freiwilligen sind wir am Freitag den 18.11 mit dem Zug nach Mombasa gefahren.
Das hat wegen eines anderen Zuges der auf den Gleisen stand und diversen Stops ohne Erklärung anstatt der geplanten 14 Stunden 29 gedauert.Das war ziemlich anstrengend  weil man wegen des Geruckels auch nicht wirklich schlafen konnte.
Anstatt um 11 waren wir dann also um 22 Uhr in Mombasa und sind dann mit dem Matatu nach Mtwapa (nördlich von Mombasa) gefahren.
Merle und Adalie sind von Kisumu aus mit den Bus gefahren und waren somit schon im Haus. Dort war erstmal Stromausfall..
Morgens konnten wir uns das Ganze dann im hellen angucken und ich war wirklich begeistert, das Haus war sehr groß, jedes Zimmer hatte ein eigenes Bad mit europäischer Toilette und Dusche von oben [Wie man sich über solche Kleinigkeiten freuen kann..:)]
Wir waren insgesamt oft am Strand (Es gab den Cobba Cabana beach bei uns in der Nähe, dann den pirates beach ca. 20 Minuten mit dem Matatu entfernt und wir waren ein mal am Diani beach (der drittschönste Strand der Welt!))
2 Tage haben wir uns Mombasa angeschaut, und hatten im Fort Jesus und der Altstadt einen sehr lustigen 'Reiseführer' der immer einen Mix aus deutsch und englisch gesprochen hat, "versteescht"?
Er hat uns auch ein tolles Restaurant direkt am indischen Ozean gezeigt.
Am pirates beach sind wir einen Tag jetski gefahren,das war richtig toll!
Auch die gemeinsamen Abende mit spielen und kochen habe ich sehr genossen.
Wir waren sogar 2 Mal feiern! Das ist hier ganz anders als in Deutschland, hat aber trotzdem Spaß gemacht :)

Am 01.12 sind wir dann mit dem Bus zurück nach Nairobi gefahren.
Insgesamt war es wirklich ein toller Urlaub!

Leider gab es während der Busfahrt eine Enttäuschung für mich, denn meine Gastmama aus Nairobi hatte mir eine SMS geschrieben,dass sie Freitag bis Samstag verreisen würden.
Ich habe dann gefragt,ob ich trotzdem in dem Haus bleiben kann und habe als Antwort bekommen, dass sie schon in Kisumu sind.
Also hatte ich keinen Schlafplatz, bin aber bis Sonntag bei einer anderen sehr netten Gastfamilie untergekommen.
Samstag abends habe ich bei meiner Gastfamilie meine restlichen Sachen abgeholt und die Situation angesprochen und was ich dazu denke bzw. wie ich mich gefühlt habe.
Leider kam weder eine Erklärung noch eine Entschuldigung, also war ich noch enttäuschter als vorher.
Das war echt ein Vertrauensbruch und auch der Verantwortliche von CIVS hat gesagt, dass ich wahrscheinlich die Gastfamilie wechseln werde.

Am 02.12 haben wir dann unser Visum verlängert, da die Arbeitserlaubnis (intern pass) für die meisten noch nicht fertig ist.
Und ich habe mein erstes Paket aus Deutschland bei der Post abgeholt und mich sehr darüber gefreut ♡

Seit 2 Tagen bin ich im Workcamp in der bishop chibuga community ca. 40 Minuten von Kisumu entfernt.
Es sind noch eine Freiwillige aus Tschechien und ein paar kenianische Freiwillige hier.
Bis jetzt ist es leider nicht wirklich ein Workcamp, da wir hauptsächlich rumgeführt und irgendwem vorgestellt werden.
Das ist echt schade, aber wir wollen das heute Abend bei der täglichen Feedbackrunde mal ansprechen.

Jetzt bin ich fast eineinhalb Monate aus meinem Projekt raus und je öfter ich daran denke, dass ich dorthin zurück muss, desto schlechter geht es mir leider damit.
Also werde ich mir Ende Dezember und Anfang Januar andere Projekte anschauen, in die ich vielleicht wechseln kann und mit meiner Partnerorganisation CIVS sprechen.
Ich halte euch auf dem Laufenden!

Ich wünsche euch allen eine schöne Adventszeit!

Ort des Workcamps

Wahrzeichen von Mombasa

Der Zug

Diani Beach

Pirates Beach

Theresa und ich am pirates beach

Die Zugkabine (1.Klasse)

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