Gott ist gut.

Drei Wörter, die mich durch mein erstes Semster begleitet haben, drei Wörter die anfangs schwer waren, drei Wörter die ich selten über meine Lippen gebracht habe, drei Wörter die Wahrheit sind. Ganz egal, welche Umstände wir gerade haben, ganz egal was die Situation ist und ganz egal wie wir gerade darüber fühlen, diese drei Wörter sind Wörter der Wahrheit. Ich glaube, dass oft gerade in den Momenten wo wir durch schwere Zeiten gehen und Dinge aussichtslos erscheinen, Dinge nicht nach unserem Plan laufen (was für eine Überraschung), Krankheit, Zweifel oder andere andere Umstände in unser Leben kommen wir diese drei Wörter nur schwer über die Lippen bringen. Wir zweifeln daran, dass Gott immer noch gut ist - sieht er uns? Hat er uns etwa vergessen in unseren Lebensumständen? Nein. Nein, das wird er niemals tun. Niemals und nicht eine einzige Sekunde in unserem Leben wird er uns vergessen. Gott ist gut. Gut, auch wenn es nicht nach unserem Plan läuft, gut, auch wenn wir das Gute nicht sehen, gut auch wenn unser Leben alles andere als gut ist für uns. Das Konstante in unserem Leben wird immer bleiben und das wird immer der Fakt sein, dass Gott gut ist, durch alle Umstände und immer.

Einige Begegnungen mit Menschen in Los Angeles war herausfordernd, einige Situationen liefen nicht nach meinem Plan, und einige Momente des Zweifelns waren und werden vermutlich imme Teil sein, aber Wahrheit über sich zu sprechen ist befreiend. Denn das was dich am Ende frei macht, ist Wahrheit, nicht deine Bemühung, nicht deine Zweifel - die Wahrheit.

"Then you will know the truth and the truth will set you free" (John 8:32)

Egal, wie die Zeit an der Dream Center Leadership School sind und ganz egal, ob es einfach oder schwere Zeiten, der Fakt, dass Gott gut ist und all seine Pläne gut; ja perfekt sind, wird mich durchtragen, durch die einfachen und die schweren Zeiten und ich bin dankbar, dass ich mir diese drei Wörter ( die zum Glück im englischen auch genau drei Wörtern sind) meine Ermutigung für jeden Tag sind. Denn wie gut ist es, Wahrheiten zu sprechen; Ich denke wir werden in unserem Alltag so viel mit Lügen konfrontiert, da tut Wahrheit gut. Und die Wahrheit ist

Gott ist gut.


all else may fade, his goodness remains.



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"DCLS"

W A S machst du eigentlich in Los Angeles ? W A S sind deine Aufgaben ? W A S ist die Dream Center Leadership School?

Diese und einige mehr Fragen wurden mir in den letzen 6 Monaten sehr häufig gestellt. Weil es wirklich nicht so einfach zu beschreiben ist, wird mein erster Blogpost genau darüber sein.

Kurz zum Geschichtlichen (keine Sorge, es wird nicht langweilig!). Das Dream Center wurde 1995 von Pastor Tommy Barnett und seinem Sohn Matthew Barnett gegründet. Es schaut nach den Bedürfnissen der Menschen und das überall in den Amerikanischen Staaten. Seit 1995 haben tausende Menschen Hoffnung und Heilung durch die verschiedenen Programme des Dream Centers gefunden. Neben dem Versorgen von Kleidung und Essen, fokussiert sich das Dream Center auch auf die erfolgreiche Wiedereingliederung von Menschen in die Gesellschaft, alles kostenlos. Praktisch sieht es so aus, dass es im Gebäude einen Family Floor, einen Veterans Floor und ein Dicipleship Program gibt; also ein Stockwerk für Familien, Veteranen und Menschen, die auf die schiefe Bahn geraten sind und ihr Leben wieder unter Kontrolle bekommen möchten. Das Motto des Dream Centers:

"find a need and fill it, find a hurt and heal it."

Ich persönlich bin auf der Dream Center Leadership School. Diese "leadershipschool" wurde 2004 gegründet und bringt junge Menschen aus aller Welt (buchstäblich aus aller Welt!) zusammen. Wir leben zusammen auf dem Campus dort und ich teile mir mit meinen zwei wundervollen Mitbwohnerinnen ein Zimmer - Hannah aus Houston, Texas und Alison aus Wellington, Neuseeland. Die beiden sind in der kurzen Zeit wie Schwestern für mich geworden und sie sind einer der Menschen, mit denen dieser Roadtrip zum Besten meines Lebens wird.

Wieder zurück; Grundsätzlich haben wir einen festen Stundenplan, der uns durch unsere 9 monatige Schule dort trägt. Grundstäzlich haben wir morgens immer Chapel, was eine Art Loft ist, in der wir worship machen, bible study, book study und kleine Gottesdienste haben. Mittags haben wir dann die Mögichkeiten die Menschen in Los Angeles ganz praktisch zu lieben, mit unseren gewählten ministry tracks. Diese reichen von Family Floor, bis KIDZ, bis über worship track, foodtruck und Adopt a Block. Adopt a block- was soll das denn sein? Adopt a block, kurz AAB ist das Herzen des Dream Centers. Tagtäglich gehe verschieden teams in die Community von Los Angeles und verteilen Essen, Trinken, sammeln Müll auf, beten für Menschen oder sind einfach nur für sie da. Wir gehen in verschieden Parks, wie McArthur Park oder Echo Park, besuchen Housing Projects wie Pueblos, Nickerson Gardnes oder Jordan Downs, oder begeben uns auf einen der gefährlichsten Orte wie die Skid Row. Unser einfaches Ziel ist es, den Menschen zu dienen; egal wie. Oft kommen wir dadurch ins Gespräch und lerenen die verschiedenen Geschichten der Menschen kennen, wir dürfen für sie beten, oder einfach nur für sie da sein. Dies war mein ministry track für die ersten 3 1/2 Monate und es war sehr herausfordernd, aber genau das richtige für mich. Darüber im nächsten Blogpost mehr.

Samstags hat jeder Student AAB und wir dienen mehr als 16 Communitys in ganz Los Angeles. Sonntags haben wir morgens zwei Gottesdienste an denen wir teilnehmen dürfen und auch kleine Jobs wie Cafe oder KIDZ, Parking oder greeting haben. Und weil wir die ganze Woche so beschäftigt sind ist Montags unser freier Tag, an dem Dinge Cliff Diving, Wandern, Hollywood anschauen, Strandbesuche, Filmmarathons oder einfach nur Schlafen auf dem Programm stehen. Um es kurz zu sagen, ich bin in Los Angeles um den Menschen die Liebe Gottes weiterzubringen und ihnen zu dienen, genau wie Jesus es getan hat.

"we get to serve."



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