Phuket: Nach einer langen Reise kommen wir in Phuket an und sind erschlagen von der Größe und dem Ausmaß an Tourismus hier. Wir sind quasi im Epi-Zentrum, am Party-Beach! Doch die Halbinsel ist zum Glück groß und es gibt hier große Roller zu mieten :) Wir machen uns also auf und erkunden andere Strände, Phuket-Stadt, ein paar Buddha-Statuen und den Nachtmarkt.
Und dann passierte was Verrücktes!

An einem einsamen Strand: Die Frage wird gestellt und mit einem dicken JA beantwortet!
♡♡♡

Railey Beach: Und endlich die ersehnte Zusammenkunft! Am Busbahnhof in Krabi warten Danica und Dennis auf uns. Freudestrahlend und auch mit ein zwei Tränchen fallen wir uns in die Arme!
Am Railey Beach kommen wir nach einer sehr feuchten Bootsfahrt an und lüften das Geheimnis der Verlobung. Die Trauzeugin ist völlig durchgedreht und weinte erneut :) Dies musste natürlich ein wenig gefeiert werden!
Der Strand an sich ist wunderschön umringt mit Karstfelsen doch das Wetter meinte es nicht gut mit uns. Und nach viel Regen beschlossen wir vier die Küste zu wechseln und dem Monsum zu entfliehen.

Koh Tao: Nach einer langen Überfahrt, die leider Danica nicht all zu gut vertragen hat, kommen wir am Traumstrand an. Die Mädels verbringen die Zeit hauptsächlich am Strand und mit ein wenig Beauty, die Männer eher aktiv beim Fussball oder Tauchen. Wir lassen uns von der Trägheit erfassen, genießen die Gesellschaft unserer Freunde, gutes Essen und die Ruhe. Allabendlich bekriegen wir uns beim Kartenspielen und trinken dazu ein paar Bierchen (660ml pro Flasche) oder Baileys oder was es so gibt.

Koh Phangan: Gewabnet mit Tabletten gegen die Seekrankheit überstehen alle die Überfahrt nach Koh Phangan mit bravur. Wir mieten uns zwei Bungalows in einem Strandresort mit Pool und lassen die Seele baumeln. Zu viert mieten wir uns einen Jeep und schauen was die Insel zu bieten hat. Besonders schön war die Abkühlung im Wasserfall und die Möglichkeit zu Schnorcheln.

Happy Birthday! Wie schön zu diesem Anlass Besuch zu haben! So konnten sogar Geschenke, Dekoration und Grußkarten aus Hamburg überbracht werden. Es gab zur Feier des Tages richtig guten Käse, Kuchen, abends ein traditionelles BBQ, Schnaps und sogar ein wenig Tanzerei.

Morgen verlassen wir Süd-Thailand. Danica und Dennis besuchen noch kurz Bangkok bevor es Heim geht und wir ziehen weiter nach Vietnam. Es war bezaubernd Besuch von daheim da zu haben und wir sind dankbar so wundervolle Freunde an unserer Seite zu wissen, die bereit waren einige Kompromisse einzugehen damit beide Welten (Langzeit-Backpacker und Jahresurlauber) zusammenpassen.

Wir müssen weiter ziehen. Es juckt uns schon etwas in den Fingern und das nächste Abenteuer wartet :)

  • Thailand

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Java: Wir kommen mal wieder recht spät in Surabaya an und wollen auch keine Zeit verlieren. Deswegen am nächsten Tag direkt auf den Roller, fertig, los! Auf dem Weg schlengelt sich Chris gekonnt durch den chaotischen Vehrkehr ohne jegliche Regeln. Ca. alle 45min muss eine Pause eingelegt werden, sonst ist der Hintern einfach zu platt. Aber wir machen immer wieder nette Bekanntschaften, sehen schöne Moscheen und probieren einheimisches Essen und Trinken. Am Nachmittag kommen wir in Cemoro Lawang an und kämpfen uns mit Freude durch das Aschefeld der umliegenden Vulkane. Dann der kurze aber anstrengende Aufstieg und tadaa: der brodelnde Bromo öffnet seinen rauchenden Schlund für uns. Beeindruckend und irgendwie beängstigend der beißende Schwefelgeruch, die zitterne Erde. Auf dem Rückweg wird Katja noch zusammen mit einigen Soldaten, die Übung im Aschefeld hatten die steile Anhöhe auf einem Pickup mitgenommen, da der Roller gerade mal Chris hochschleppen konnte.
Am nächsten morgen, dick eingepackt, ging es zum Sonnenaufgang auf einen gegenüberliegenden Berg. Schöne Aussicht, zum Sonnenaufgang hochquälen wäre aber nicht nötig gewesen ;)
Wir machen uns auf den Rückweg und tauschen Roller gegen vermeindlichen Nachtbus in Surabaya.

Yogyakarta: Die Hippie-Touri Stadt Javas. Es gibt viele Souveniers, insbesondere viel Batik wofür die Stadt bekannt ist, einen großen Sultanspalast, den Kraton, das dazugehörige Wasserschloss und viel Pferdekutschen. Leben tun wir in einem netten Viertel geprägt durch winzige Gassen in denen wir uns mehr als einmal verlaufen. Es haut einen nicht um, ist aber ein gutes Basislager für den nächsten Roadtrip!

Wir beginnen unseren Roadtrip mit dem größten hinduistischen Tempel Indonesiens dem Prambanan. Danach geht es steil bergauf ins Dörfchen Kaliurang. Hier soll man eigentlich eine super Sicht auf den Vulkan Merapi haben, doch das Wetter spielte nicht mit. Eine dichte Nebelwolke wollte sich auch am nächsten Morgen nicht verziehen. Dafür hatten wir ein super süßes Hostel inkl. Besitzer, hier konnte man auch gut die Zeit rumkriegen ;)

Am nächsten Tag ging es erst wieder runter um einige km später mit ächzenden Roller wieder bergauf zu schleichen. Ziel war das Dieng Plateau. Trotz einiger Pausen, um dem schlimmsten Regen zu entgehen, kamen wir klitschnass im dichtesten Nebel im Plateau an. Gesehen hatten wir nicht viel außer riesiger Schlaglöcher die immer wieder auftauchten. Nasse Klamotten aus, Schlafsachen an, Suppe löffeln und versuchen sich irgendwie aufzuwärmen.
Am nächsten Morgen waren unsere Sachen immer noch nass, Ersatzhosen hatten wir nicht dabei. Wir froren. Also eine kürzere Runde als gedacht und ab auf den nach Hause weg. Zwischendrin erhaschten wir ab und zu mal kurz die Sonne und der Nebel lichtete sich. Wir können nur erahnen wie wunderschön das Plateau bei klarem Sonnenschein sein muss, doch selbst im Nebelwald hat es uns verzaubert.

Sobald wir knappe 1000 Höhenmeter tiefer waren, trockneten die Kleider und Schuhe im Nu und wir entschlossen uns noch den buddhistischen Tempel Borobodur anzusehen von dem alle schwärmen. Unser Fazit zu beiden Tempel: Schön, ja ABER wenn man schon einige große Tempel kennt und die hohen Eintrittsgelder und die anstregenden Souvenirgassen berücksichtig, die durchlaufen werden müssen um zum Ausgang zu kommen, sind wir doch eher ernüchtert.

Wir verbringen nun noch einen Tag in Yogyakarta und machen und morgen auf eine 15 stündige Bustour nach Jakarta. Von dort fliegen wir nach Thailand, diesmal in den Süden, und treffen in nicht einmal einer Woche unseren ersten Besuch!!! Danica & Dennis wir freuen uns so auf euch!!!

Indonesien verlassen wir nur vorläufig. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen auf Bali Anfang September :)

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Sumatra: Nach einem verspäteten Flug kommen wir mitten in der Nacht in Medan an. Dankbar für das trotzdem gastfreundliche Hostel und die Klimaanlage finden wir schnell zur Ruhe. Am nächsten Tag geht es direkt weiter nach Berastagi. Der Weg lehrt uns auch unsere erste Lektion in "Vorsicht vor Busfahrern/Taxifahrern", die sich mit allen Mitteln versuchen an dir zu bereichern. In diesem Fall fuhr der Busfahrer ohne uns Wechselgeld rauszugeben mit quietschenden Reifen davon. Nagut, jetzt wissen wir wie es läuft. 5 Stunden später erreichen wir das kühle Bergdorf. Hier wird gerade eine Art Erntedankfest gefeiert. An jeder Ecke werden wir von jüngeren Einheimischen angesprochen, die mit uns Fotos machen wollen und Klönschnack halten.
Am nächsten Tag besteigen wir unseren ersten Vulkan! Nach drei Stunden Aufstieg stehen wir zwischen einem ausgetrockneten Kratersee und dampfenden Schwefel, der überall aus der Erde tritt. Einfach traumhaft schön und echt beeindruckend. Auch Einheimische lassen sich immer wieder von diesem Zauber einfangen und nutzen den Ort als beliebten Zeltplatz am Wochenende.
                                                                              

Lake Toba, Tuk Tuk: Der Lake Toba ist der größte Kratersee der Welt und allein die sich darin befindene Insel ist so groß wie Singapur. Auf der Insel, Samosir genannt, gibt es noch viele traditionelle Batak Häuser, die wir besichtigen können inkl. einer kleinen Tanzeinlage. Zudem finden wir Stone Chairs, die mal für rituelle Zwecke genutzt wurden. Abgesehen vom angenehmen Klima und der traumhaften Landschaft überzeugt die Gegend mit riesigen Avocados und kleinen Mangos :) Leider hat sich Katja auf dem Vulkan trotz Sonnenbrand im Gesicht (das soll einer verstehen) etwas erkältet, doch es ist der perfekte Ort zum erholen.

Ketambe: Nach fünfmaligem Umsteigen, verpassten wir den letzten Bus nach Ketambe. Daraufhin chartern wir ein privates Taxi in das kleine Dschungeldorf. Selbst unsere Unterkunft schien mit dem Dschungeln zu verwachsen. Natürlich buchten wir uns einen Guide für den nächsten Tag um hoffentlich wildlebende Orang-Utans zu entdecken. Hier und die Nachbarinsel Borneo sind die einzigen Orte der Welt, wo dies noch möglich ist.
Chris und ich sind mit unserem Guide allein unterwegs. 5 Stunden lang scheucht er uns bei 30 Grad Celsius und gefühlter 100% Luftfeuchtigkeit bergauf, bergab durch Matsch und Bäche. Sehen tun wir nicht so richtig viel. Wir holen uns Kratzer, Katja zerreißt sich mal wieder ne Hose, aber auch Chris schlittert ab und zu mal auf dem Hintern Abhänge runter. Wir sind irgendwie frustriert. Mittagspause am Fluss. Wir treffen andere Trekkinggruppen, die haben natürlich schon Orang-Utans gesehen. Unsere Zeit neigt sich dem Ende, wir wollen den Nachtbus noch nehmen, wir geben die Hoffnung auf. Doch unser Guide nicht. Er habe immer welche gefunden! Und dann tatsächlich. Auf dem Rückweg endecken wir zwei weibliche Orang-Utan mit einem Baby. All die Müh hat sich gelohnt! Sofort sind wir faziniert und beobachten voller Freude die Familie, wie sie sich durch die Gegend hängelt. Und dann.. Punky-Monkeys überall! Und noch zwei Adler und noch ein schwarz-weißes riesiges Eichhörnchen.. wie verzaubert. Danke Ketambe!

Iboih, Pulau Weh: Die Trauminsel im Westen Sumatras, erreichten wir nach einer fünfzehn stündigen Fahrt, die mit vier Stunden Verspätung begann. Nach weiteren vier Stunden warten auf dem Fährgelände saßen wir endlich auf dem Speedboat und später im Sammeltaxi nach Iboih. Eineinhalb Stunden diskutierten wir dann noch mit einigen Hotelbesitzern über gerechtfertigte Zimmerpreise und hatten endlich unser Ziel erreicht. Diese Tortur mussten wir zum Glück nicht alleine durchstehen, da uns ein freundliches, französisches Pärchen Gesellschaft leistete.
In den nächten vier Tagen erkundeten wir mit einem Roller die Insel und genossen das türkise Wasser. Wir fanden wunderschöne Landschaften, Kilometer 0 Indonesiens, also den westlichsten Punkt, einen kühlen Wasserfall der zum Baden einlud, heiße Steine eines Vulkans zwischen kochenden Wasserbecken und Schwefelgasen. Dann leihten wir uns von unseren neuen Freunden Schnorchel und Brille und erkundeten die Unterwasserwelt. Katja, die zum ersten mal dem Ganzen so nah war, hatte zwar immer noch ein wenig Schiss, doch der Anblick war wundervoll. Chris genoss das ganze nochmal bei zwei Tauchgängen in 30 Metern Tiefe und kam aus dem Schwärmen nicht mehr raus. Abends sman mit mittlerweile bekannten Gesichtern zusammen und klönte gemütlich bei leckerem Essen und natürlich alkoholfreien Getränken. Wir befinden uns nämlich im Bundesland Aceh. Hier gilt noch das islamische Gesetzt, zumindest in Teilen, sodass z.B Alkohol und Schweinefleisch kaum zu finden und wenn sehr teuer ist. Alles in Allem fällt es uns schwer die Insel und die neuen Freunde wieder zu verlassen, doch wir hören Java schon leise rufen.

Mit Sonnenaufgang verlassen wir Pulau Weh, um Banda Aceh vor Abflug noch etwas zu erkunden. Zunächst ab ins Tsunami Museum. Ihr erinnert euch doch noch alle an die große Katastrophe von 2004? Große Areale wurden hier zerstört und ca. 124000 Menschen kamen ums Leben durch eine 18m hohe Tsunamiewelle. Danach ging es noch zur großen Moschee, die uns mit ihrem weißen Mamor und ihrer Schönheit blendete. Next Stop: Flughafen. Dort angekommen mussten wir leider festestellen, dass wir unseren Flug verpasst hatten. Lange Geschichte, aber soweit gesagt, es war unsere eigene Dummheit. Die Airline hingegen war sehr zuvorkommend und so können wir den selben Flug einfach einen Tag später ohne Aufpreis nehmen. Wir bleiben also noch eine Nacht in Banda Aceh und reisen dann morgen nach Java.

Sumatra ist bezaubernd, aber nichts für schwache Nerven. Wir lieben es und hassen zugleich die "Abzocke-Mentalität" einiger Einwohner. Sie versauen den Ruf und unser Vertrauen in die sonst so hilfsbereiten Einheimischen. Landschaftlich ist es das wohl bisher vielfältigste und beeindruckendeste Land, bzw. Insel auf unserer Route.

  • Indonesien

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Kecil Perenthian: Nach nun zwei Tagen busfahren, warten, Fähre fahren, warten... haben wir es geschafft! Wir erreichen mit dem Speedboot (wirklich speeeeed) die Trauminsel auf der wir dem Ramadan und der damit verbundenen Hektik entflliehen wollen.
Durch eine Empfehlung landen wir im Matahari, einer Tauchschule mit Hostel und Sandwichtoaster :) Chris verbingt die nächsten fünf Tage damit zwei Tauchscheine zu machen, heißt: Lernen, tauchen, lernen, Toast, tauchen, lernen Toast... usw ;) Katja liegt währenddessen am Strand und bräunt sich. Abends dann gemeinsam etwas am Strand essen und die abendliche Feuershow genießen..Wir haben noch nie so klares, türkises Wasser gesehen. Ein schöner Ort zum Verweilen, ob über oder unter Wasser. Doch nach 5 Nächten (so lange waren wir noch NIE an einem Ort) wurde es dringend Zeit das es weiterging!
Ab in den Dschungel!

Taman Negra: Soll eins der ältesten Regenwald-Gebiete der Welt sein. Nach lächerlichen 10 Stunden Busfahrt haben wir es dann auch erreicht und machen uns auf die grüne Schönheit zu bewundern. Dabei begegnen wir einem alten Freund, dem Bindenwaran. Wir haben ihn schon in unterschiedlichsten Größen getroffen. Dazu gesellen sich Affen, Blutekel & eine Schlange. Und natürlich wundervolle Bäume und andere Pflanzen. Mittendrin haben sie einen Baumkronenpfad errichtet, den wir abgelaufen sind. Schon sehr beeindruckend aus teileweise 40m Höhe im Blätterdach zu sein.
Da wir soviel Zeit auf der Insel verbracht haben, heißt es nun etwas spurten, also schnell weiter nach Johor Bahru als Pforte zu Singapur.

Singapur: Gefällt uns überraschenderweise richtig gut. Es ist zwar eine riesige Stadt, doch auch einfach richtig schön! Und: sauber ;)
Wir machen einen All-In-One-Day-Trip, da Singapur sonst nicht zu finanzieren wäre. Doch für einen ersten Eindruck reicht das aus. Wir bewunderten eine überwältigende Skyline, neben großen Grünflächen, Little India neben little Istanbul, modernes Freiluft-Theater neben Flohmarkt. Und zum Abschluss natürlich das Highland: Gardens by the Bay und die Super-Trees, die jeden Abend eine musikalische Lichtershow von sich geben. Unsere bisher teuerste Nacht (20€ für uns beide) verbrachten wir in einem Gemeinschaftsschlafsaal mit ca. 30 anderen Betten. Singapur hätte natürlich noch einiges mehr zu bieten, doch Zeit und Geld sprachen dagegen.
Nach einer weiteren Nacht in Johor Bahru ging es weiter nach Melaka unsere letzte Station in Malaysia.

Melaka (hat übrigens viele verschiedene Schreibweisen): Ist ein wirklich niedlicher, kleiner Ort mit niederländischem Charme. Wir lassen uns nochmal ein wenig Zeit und erkunden die Innenstadt ganz gemütlich. Verlässt man übrigens die Innenstadt findet man sich in einem riesigen Einkaufszentrum-Wirrwarr wieder. Wir besuchen noch das Zollmuseum und finden wieder verschiedenste religiöse Gebäude.

Heute am späten Abend fliegen wir von Kuala Lumpur nach Medan auf Sumatra, Indonesien. Malaysia war schön und wirklich vielfältig doch es konnte uns nicht so verzaubern wie die restlichen Länder. Es ist modern, als Tourist bist du anonymer, überall riesige Shopping-Malls, zu wenig offensichtliche malayische Kultur spürbar. Zumindest für unseren Geschmack ;) Wir sind gespannt was Sumatra zu bieten hat.

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Nach einem kurzen Flug befinden wir uns in Malaysia, Kuala Lumpur, auch KL genannt. Das erste Land, das wir bereisen, dass als Staatsreligion den Islam hat und das auch noch mitten im Ramadan. Doch zunächst merken wir nicht zuviel davon. Bis auf riesige Gebetsteppiche und Gebetrufe an öffentlichen Plätzen und den allabendlichen Essensständen, wo sich Touris und Einheimische mit Snacks und Getränken versorgen.
Wir erkunden KL recht bequem mit den hier kostenlosen Touri-Bussen. Alles voller Hochhäuser, Einkaufszentren und wuseligen Märkten. Unser Hostelbesitzer sagte recht treffend: Es heißt zwar Little India, doch Little India ist eigentlich überall. Katja ist happy :) Denn es gibt überall günstiges indisches Essen, sogar solches, dass sie aus Südindien so sehr in deutschen Läden vermisst.
Auch fällt auf: Malaysia bedeutet religiöse Vielfalt. Wir sehen viele Moscheen, wie die abgebildete Nationalmoschee, aber auch Hindu-Tempel, chinesisch buddhistische Tempel und christliche Kirchen.
Wir sehen uns natürlich die höchsten Zwillingstürme an und auch den berühmten KL-Tower. Dafür gehen wir zum Sonnenuntergang auf ein Helikoperlandeplatz im 34. Stockwerk, der zu einer Bar umfunktioniert wurde. Wir genießen einige Annehmlichkeiten der Großstadt wie Käääääse, viel Käse und ein wenig Shopping. Wollen dann aber doch recht schnell weiter ins Grüne. Auf in die Highlands!

Die Cameron Highlands. Es ist nass und kalt. So richtig kalt, dass wir uns eine extra Decke geben lassen. Ansonsten ist es ein schöner Ort mitten in den Bergen. Da wir aber vom Wetter etwas genervt sind, buchen wir eine Tagestour und erkunden nicht wie sonst alles allein.
Wir sehen die wunderschönen Teefelder, lernen was über Anbau und Verarbeitung. Und wir besuchen eine Schmetterlingsfarm, doch das interessante waren die ganzen anderen Reptilien und Insekten dort! Auch gab es noch weniger interessante Programmpunkte wie eine Erdbeerfarm und eine Bienenzucht, doch für 5€ hatte es sich definitiv gelohnt!
Abends endeckten wir lustige Leckereinen auf dem "Ramadan"-Markt, wie ein Getränk, dass aus Zuckermais hergestellt wird. Wir wärmten uns noch am Feuer bevor wir beschlossen die Kälte und den schlechten Musikgeschmack des Hostelbesitzers zu verlassen.

Pulau (Insel) Penang, Georgetown: Georgetown ist bekannt für seine Straßenkunst. Es dauerte einen Moment, doch dann fanden wir Gefallen daran die Stadt danach abzusuchen und lustige Bilder zu machen. Ansonsten bietet diese Stadt die "Harmonie-Straße" in der eine Kirche, eine Moschee, ein buddistsicher Temepl und ein hinduistsicher Tempel friedlich nebeneinander existieren. Im Außenbezirk kann man dann einen weiteren großen chinesischen Tempel besuchen und mit einer Bahn auf den Penang Hill. Von hier hat man eine traumhafte Aussicht. Wir haben beschlossen, nach Empfehlung, bergab zu Fuß zu gehen. Dies bescherte uns unmengen an unterschiedlichen Affen, eine etwas gruselige aber schöne, verlassene Villa und Muskelkater für die nächsten zwei Tage!
Chris wollte trotzdem noch ins Luftballonparadies und zum Abendessen sollte es mal etwas typsich malaysisches Essen geben. Nicht so leicht bei einer Kultur, die durch diese Vielfalt schwer auszumachen ist. Aber gesucht, gefunden. Es gab dann das abgebildete Baby-Hai-Curry und Laksa, eine Fischsuppe.

Mit einer Fähre geht es rüber zur Pulau Langkawi.
Auf Langkawi merkt man plötzlich mehr vom Ramadan, der sich langsam dem Ende neigt. Viele Läden sind zu, tagsüber wirkt es etwas verlassen. Wir genießen den leeren Strand und das türkise Wasser.
Hauptattraktion ist die Seilbahn und die Skybridge. Auch wenn Chris nicht ganz glücklich scheint, machen wir uns auf den Weg nach oben und genießen den wundervollen Ausblick über Langkawi. Ein kurzes mumliges Gefühl auf der Brücke, die mitten im Nichts zu schweben scheint, doch man gewöhnt sich schnell an das leichte Schwanken und den Blick durch die vereinzelten Glasfliesen.
Wenn man viel Geld hätte, könnte man auf Langkawi gefühlt alles machen, reiten, Jetski fahren, Parasailing usw... wir begnügen uns mit dem Strand die nächsten Tage. Als wir dann weiter an die Ostküste Malaysias wollen die böse Überraschung. Alle Busse sind für die nächste Woche ausgebucht aufgrund des Ramadan und des anstehenden Zuckerfestes. Wir schauen nach Flügen, andern Reiserouten und und und.... kommen irgendwie nicht weiter.

Also: Auf eigene Faust los! Vielleicht haben wir ja in größeren Orten mehr Glück. Naja, nach einer kleinen Odyssee sitzen wir wieder in Georgtown, verbringen hier eine Nacht, feiern Katjas Geburtstag mit Kuchen und warten auf den Nachtbus, der uns zumindest schonmal in die Nähe des gewünschten Ortes bringt. Wie es weiter geht werden wir sehen.

Malaysia: Wir finden es schön, doch nicht umwerfend. Es ist viel moderner als die anderen Länder, leider auch teurer. Die Strände und Inseln sind traumhaft, doch wir vermissen ein wenig Atmosphäre, Abenteuer... oder so.. schwer zu beschreiben. Auch wenn wir die Vielfalt des Landes bewundern und das Zusammenleben der verschiedenen Nationen und Religionen bemerkenswert finden, fällt es uns so schwer ein Gefühl, eine Beziehung zu Malaysia aufzubauen.
Aber wir haben ja noch ein wenig Zeit uns überraschen zu lassen :)

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